Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will sein Geschäft mit Helikopter-Getrieben verkaufen. Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung„ hat das Unternehmen die Investmentbank Rothschild damit beauftragt, Käufer für die ZF-Luftfahrttechnik GmbH zu finden.

400 Mitarbeiter für ZF arbeiten an Heli-Getrieben

Der ZF-Unternehmensteil beschäftigt etwa 400 Mitarbeiter, hauptsächlich am Standort Calden bei Kassel und erzielte im vergangenen Jahr gut 82 Millionen Euro Umsatz. Wichtige Auftraggeber sind die Bundeswehr und Nato-Partner.

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Das Unternehmen bestätigte auf Anfrage, man prüfe, ob es Interessenten gebe. Auswirkungen der Pandemie verneinte ZF: „Die Verhandlungen sind durch Corona nicht beeinträchtigt worden, so eine Sprecherin.

ZF muss sparen

ZF ist durch die Corona-Krise und Absatzeinbrüche auf den Fahrzeugmärkten in Turbulenzen geraten. Zudem drücken das Unternehmen nach der Übernahme des Bremsenherstellers Wabco hohe Schulden. In der Folge plant ZF den Abbau von weltweit bis zu 15.000 Stellen, die Hälfte davon im Inland. In Deutschland arbeiten derzeit gut 50.000 Menschen für den Zulieferriesen.

 

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