In Deutschland sind im ersten Quartal 2019 mehr neue Betriebe an den Start gegangen als ein Jahr zuvor. 156.400 Neugründungen registrierte das Statistische Bundesamt - ein Plus von 3,6 Prozent zum Vorjahreszeitraum.

Darunter waren 34.800 Betriebe, deren Rechtsform und Beschäftigtenzahl auf eine größere wirtschaftliche Bedeutung schließen lassen. Das waren nach Berechnung der Wiesbadener Statistiker 2,8 Prozent mehr als vor Jahresfrist. Zugleich gaben weniger solcher größeren Betriebe auf: 29.000 und damit 3,3 Prozent weniger als im ersten Quartal 2018.

Die Gesamtzahl der Gewerbeanmeldungen stieg im Zeitraum Januar bis einschließlich März ebenfalls um 2,8 Prozent auf rund 192.000. Solche Anmeldungen müssen nicht nur bei Neugründung erfolgen, sondern auch bei Betriebsübernahme, Umwandlung oder Zuzug aus einem anderen Meldebezirk.