Vorstandswechsel bei Deutschlands drittgrößtem Autozulieferer ZF: Wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte, tritt Martin Fischer zum ersten November in den ZF-Vorstand ein. Dort übernimmt er die Aufgaben von Franz Kleiner (60), der in den Ruhestand wechselt. Fischer wird die Bereiche Elektronik und Sicherheitstechnik sowie die amerikanischen Überseemärkte verantworten.

Fischer habe rund zwei Jahrzehnte in leitender Funktion bei großen Automobil-Zulieferern gearbeitet, davon mehrere Jahre in den USA, sagte ZF-Aufsichtsratschef Franz-Josef Paefgen. Zuletzt habe er die Transformation von konventionellen zu elektrifizierten Antrieben mitgestaltet.

Fischer arbeitete früher beim Zulieferer Borg-Warner

Genau wie sein Vorgänger Kleiner wird der 49-jährige Fischer seinen Dienstsitz nicht in Friedrichshafen, sondern in Livonia (US-Staat Michigan) haben, dem Konzernsitz der einstigen TRW, die ZF im Jahr 2015 übernommen hatte. Zuletzt war Fischer beim Elektronikspezialisten Borg-Warner in führender Position tätig. Seinem Vorgänger Kleiner danke ZF-Chefkontrolleur Paefgen. Er habe einen wichtigen Beitrag zum Unternehmenserfolg geleistet.

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Derweil ist ZF bei der Finanzierung der Milliarden schweren Wabco-Übernahme einen Schritt weiter gekommen. Wie ZF mitteilte, habe man ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 2,1 Milliarden Euro erfolgreich platziert. Zugegriffen hätten deutsche Banken, Sparkassen und internationale Großbanken.