Der Büromöbel-Hersteller Sedus Stoll hat beim Umsatz erstmals die Marke von 200 Millionen Euro erreicht. Das Unternehmen mit Sitz in Dogern steigerte seinen Erlös im vergangenen Jahr um 11,1 Prozent auf 212,3 Millionen Euro. Der Jahresüberschuss fiel mit 9,8 Millionen Euro ähnlich wie 2018 aus. Wie das Unternehmen mitteilt, erhöhte sich der Auftragseingang um 5,3 Prozent und lag damit oberhalb das Anstiegs des gesamten Marktvolumens für Büromöbel, der 2,2 Prozent betrug. Die einzelnen Bereiche von Sedus Stoll entwickelten sich dabei unterschiedlich.

Im Produktbereich Sedus Seating, der Bürositz-, Kommunikations- und Objektmöbel umfasst, stiegt der Auftragseingang nur um 0,5 Prozent auf 100,5 Millionen Euro. Im Produktbereich Sedus Systems, in dem Büromöbel, Schreibtisch- und Schranksysteme gebündelt werden, verbuchte Sedus Stoll dagegen einen Auftragszuwachs von 12,6 Prozent auf 85,9 Millionen Euro. Die Exporte von Sedus Stoll legten produktübergreifend um 7,6 Prozent auf 85,1 Millionen Euro zu.

Die Investitionen der Sedus Stoll AG betrugen 12,9 Millionen Euro. Die Schwerpunkte mit einem
Volumen von 8 Millionen Euro seien, wie im Vorjahr, verschiedene Erweiterungsbauten am Firmensitz in Dogern gewesen. Die Mitarbeiterzahl der Sedus Stoll Gruppe erhöhte sich von 873 auf 935 (ohne Auszubildende), wovon derzeit 533 in Dogern, 292 in Geseke und 110 bei Klöber, einer Tochterfirma von Sedus Stoll, in Owingen tätig sind.