Die Einschläge kommen langsam näher: Seit Kurzem verlangt die Volksbank im oberbayrischen Fürstenfeldbruck von Neukunden für Tagesgeld schon ab dem ersten Euro Negativzinsen. Und auch die Commerzbank bittet Firmenkunden selbst bei kleinen Einlagen zur Kasse, anstatt wie früher üblich Zinsen auszuzahlen. Die Logik dahinter ist nachvollziehbar: Warum sollen die Banken Geld ihrer Kunden kostenlos lagern, wenn sie dafür bei der EZB ein halbes Prozent be­rap­pen müssen?

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Doch als Kunde muss man sich diese Geschäftspraktiken nicht bieten lassen. Ein Kontowechsel, den viele Menschen aus Bequemlichkeit oder Loyalität scheuen, ist weniger kompliziert als viele denken und lässt sich in wenigen Schritten vom heimischen PC aus erledigen. Aufgrund dieser Ausweichmöglichkeit sind Negativzinsen auf breiter Front unwahrscheinlich. Zudem sind große Guthaben ohnehin auf Sparbuch und Tagesgeldkonto schlecht aufgehoben. Besser eignen sich dafür Sachanlagen wie Aktien oder Immobilien.

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