Hüfingen: In der 7700-Einwohner-Stadt im Schwarzwald-Baar-Kreis gehört das Wohnen über einer Aldi-Filiale schon seit Jahren zum Alltag. Auf zwei Stöcken errichtete Aldi schon vor sieben Jahren zwölf Wohnungen am Stadteingang. "Unser Ansatz war, den Platz optimal auszunutzen", sagt Daniel Burkhard, Leiter der Filialentwicklung bei Aldi Süd.

Konstanz: Auch in der Konzilstadt wollte Aldi Süd über seiner Filiale im Industriegebiet Wohnungen errichten. Doch die Stadt Konstanz lehnte ab. Denn die Filiale liegt im Gewerbegebiet, das Wohnbebauung ausschließt. Das soll nach aktuellen Konzepten für die Entwicklung des Einzelhandels und des Gewerbes auch so bleiben. "Die Pläne von Aldi entsprechen nicht den vom Gemeinderat beschlossenen Zielen der Stadtentwicklung an dieser Stelle", teilt ein Stadtsprecher mit. Doch Daniel Burkhard will noch nicht aufgeben. Er bleibe mit der Stadt im Dialog. Eine Option sei, in Konstanz eine dritte Aldi-Filiale zu eröffnen und dort Wohnungen oberhalb des Supermarkts zu errichten.

Zukunftspläne: "Wir sind interessiert an weiteren Immobilien-Projekten in der Region, sei es am Bodensee, am Hochrhein oder im Schwarzwald", so Burkhard. Klar sei aber auch, dass man in erster Line ein Lebensmittelhändler bleibe und kein Immobilieninvestor werden wolle.

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