Der Preisunterschied an den Zapfsäulen kann im Tagesverlauf innerhalb einer Stadt bis zu 30 Cent betragen, wie das Bundeskartellamt am Freitag mitteilte. In ländlichen Kreisen sind demnach zum Teil noch Unterschiede zwischen 15 bis 25 Cent feststellbar. „Verbraucher können eine Menge Geld sparen, wenn sie zu einem günstigen Zeitpunkt an einer günstigen Tankstelle tanken“, erklärte Kartellamtspräsident Andreas Mundt.

Tendenziell ist es demnach weiterhin am späteren Abend am günstigsten, meist zwischen 20.00 und 22.00 Uhr. „Aber auch tagsüber gibt es immer wieder günstige Tankzeitpunkte.“ Tankstellenbetreiber müssen ihre Kraftstoffpreise seit Dezember 2013 an die sogenannte Markttransparenzstelle melden, die beim Bundeskartellamt angesiedelt ist. Die gesammelten Daten von rund 14.750 Tankstellen werden über verschiedene Apps und Internetseiten den Autofahrern zur Verfügung gestellt - und vom Kartellamt ausgewertet.

Auch für den Zeitraum von Mitte Januar bis Mitte Februar 2018 legte das Kartellamt seine Erkenntnisse vor: Demnach heben die Tankstellen ihre Preise im Schnitt viermal in 24 Stunden an: am frühen Morgen ab 5.00 Uhr, mittags ab 12.00 Uhr, nachmittags ab 17.00 Uhr und am späten Abend ab 22.00 Uhr. Dazwischen fallen die Preise immer wieder.