Medizinern und Chirurgen drohen wichtige Arbeitsmaterialien wie Skalpelle oder Scheren auszugehen. „Die Gefahr von Engpässen besteht“, sagte der Medizintechnik-Experte Meinrad Kempf von der Branchenvereinigung Medical Mountains unserer Zeitung. Von einer Entspannung der Lage sei im Moment nichts zu spüren. Betroffen seien vor allem wiederverwendbare chirurgische Instrumente und solche die zur Behandlung von Spezialerkrankungen nötig seien.

OP-Material für Kinder besonders betroffen

Auch drohten „überdurchschnittlich viele Produkte für Kinder“ knapp zu werden. Grund ist eine EU-Neuzertifizierung von zehntausenden Medizinprodukten. Diese läuft im Moment sehr schleppend, insbesondere, da geeingente Prüforganisationen fehlen. Eigentlich sollte sich die Lage im Sommer 2019 entspannen, sagte Kempf. Davon sei im Moment aber „nichts zu spüren“.

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Für viele Firmen wird die Zertifizierungfrage ihrer Produkte zum Problem. Immer mehr Firmen stünden zum Verkauf oder suchten nach Investoren, sagte Kempf.