• Heizen: Die Heizung ist der mit Abstand größte Erzeuger von CO2 im Haushalt. Besonders schlecht schneiden fossile Energieträger wie Heizöl, Flüssiggas und Steinkohle ab. Klimafreundliche Alternativen sind Fernwärme und Holz (Holz-Pellets, Hackschnitzel und Stückholz) sowie erneuerbare Energien (Solarthermie, Erdwärme). Wer zudem einen Heizkessel besitzt, der älter als 15 Jahre ist, sollte einen Austausch überprüfen. Außerdem kann viel Heizenergie mit einer guten Wärmedämmung des Hauses und einem bewussten Heizverhalten gespart werden.
  • Strom: Ökostrom gilt als nachhaltige und umweltfreundliche Energieversorgung für den Haushalt. Wer seinen Anbieter wechseln möchte, sollte auf einen gelabelten Ökostromtarif (Grüner Strom-Label, ok-power-Label) achten. Bei Geräten mit hohem Stromverbrauch (Gefriertruhe oder Spül- und Waschmaschine) sollte beim Kauf auf die Energieeffizienz geachtet werden – sie sind am EU-Energielabel zu erkennen. Um die Energiekosten weiter zu senken, lohnen sich zudem LED-Lampen und Energiesparlampen.
  • Fortbewegung: Je öfter ein kraftstoffbetriebenes Auto in der Garage bleibt, umso geringer ist der persönliche CO2-Verbrauch. Wer nicht auf das Auto verzichten möchte, kann seine Geschwindigkeit um 20 Kilometer pro Stunde verringern – das lässt den CO2-Ausstoß um rund 20 Prozent sinken. Weitere Alternativen: Fahrrad, öffentliche Verkehrsmittel, Fahrgemeinschaften oder E-Autos. Wer das Flugzeug nutzt, kann den dabei erzeugten CO2-Ausstoß über Internetportale ermitteln und durch Zahlung eines bestimmten Betrages kompensieren.
  • Ernährung: Massentierhaltung gilt als einer der größten Klimakiller. Pflanzenbasierte Ernährung ist daher wesentlich umweltfreundlicher. Je weniger tierische Produkte gegessen werden, desto geringer sind die Emissionen. Saisonale Lebensmittel aus der Region sind zu empfehlen – wenn möglich mit einem Bio-Siegel.
  • Konsum: Wer gebrauchte Gegenstände kauft oder Kleidung länger als zwei Jahre trägt, schont damit die Umwelt. Gütesiegel weisen zudem darauf hin, welche ökologischen Standards bei der Herstellung von Kleidung eingehalten wurden. Laut Bundesumweltamt erzeugen 300 Euro monatliche Kon-
    sumausgaben einen jährlichen CO2-Ausstoß von drei Tonnen.
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Julian Kares
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