Die Handwerksbetriebe in der Region Bodensee, Hochrhein und Schwarzwald-Baar-Heuberg haben die derzeitige Konjunkturflaute bislang gut gemeistert. Das ergibt eine aktuelle Umfrage der Handwerkskammer Konstanz unter ihren Mitgliedsbetrieben. Der Konjunkturindikator Handwerk, der aus den positiven und negativen Bewertungen der Geschäftslage und der Geschäftserwartungen ermittelt wird, lag nach Angaben der Handwerkskammer Ende September bei plus 46,9 Punkten und damit um 1,3 Zähler höher als im Vergleichsquartal 2018.

Das könnte Sie auch interessieren

„Insgesamt haben sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen für unsere Betriebe zwar verschlechtert. Aber gerade dann zeigt sich, dass das Handwerk ein echter Stabilitätsfaktor ist“, sagt Handwerkskammerpräsident Gotthard Reiner. Der Auftragsbestand sei nach wie vor hoch, die Auslastung habe weiter zugenommen und auch die Umsatzentwicklung kaum an Dynamik verloren, so Reiner.

Das könnte Sie auch interessieren

Die künftige Umsatz- und Auftragsentwicklung schätzen die Betriebe besser ein als vor einem Jahr. Die Zahl der Beschäftigten ging jedoch leicht zurück und soll sich in naher Zukunft nicht erheblich vergrößern. Die Bewertung der Geschäftslage fällt in den einzelnen Branchen unterschiedlich aus. Während das Bauhauptgewerbe auf einen Spitzenwert kam, hat sich die Stimmung beispielsweise bei Metallbauern, Gebäudereinigern sowie bei Friseuren oder Schneidern getrübt. Alle Branchen rechnen allerdings mit einem positiven Geschäftsverlauf im nächsten Quartal.

Die Abgabe von Stimmen steht derzeit nicht zur Verfügung. Wir bitten um Verständnis.