Billig, billiger, am billigsten. Diesem Dreiklang ist jetzt auch der Urlaubsflieger Germania erlegen. Den Preis dafür zahlen die 1700 Beschäftigten und die Regionalflughäfen, wie auch Friedrichshafen.

Germania hatte Pläne, aber der Höhenflug mit einer teuer runderneuerten Airbus-Flotte ging schief. Abgeschmiert ist die Airline allerdings wegen eines gnadenlosen Verdrängungswettkampfs am Himmel. Ein Billigflieger unterbietet den anderen bei den Ticketpreisen. Für 60 Euro zum Ballermann? Nein, das geht auch für 40!

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Genau das darf nicht sein. Flüge, die kaum die Kosten decken, sind ökonomisch irrwitzig und ökologisch fatal. Wer den Klimawandel bekämpfen will, kann nicht zusehen, dass man zu Spottpreisen und weit billiger als mit der Bahn durch ganz Europa fliegt. Fliegen muss teurer werden und wieder die Realkosten abbilden. Eine Aufgabe für die EU in Brüssel, die alles Mögliche regelt, aber die Dumping-Flieger gewähren lässt. Wie lange noch?