Der Strom wird wieder mal teurer. Das kann nicht überraschen. Denn die Energiewende kostet viele Milliarden, und vom wem, wenn nicht von den Verbrauchern, soll das Geld sonst kommen? Die Politik hängt die Preissteigerung nicht an die große Glocke, weil sie den Wählern schlechte Nachrichten gerne erspart.

Unzumutbar? Sicher nicht.

Andererseits hat sie nie einen Hehl daraus gemacht, dass der Umstieg auf Ökostrom ein sehr dickes Brett ist, dessen Durchbohren auf die Kunden umgelegt wird.

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Aber auch schlechte Nachrichten erscheinen bei genauerem Hinsehen in einem anderen Licht. Die kommende Preissteigerung hat zur Folge, dass eine fünfköpfige Familie in Zukunft pro Jahr 18 Euro mehr für den Saft aus der Steckdose bezahlt. Unzumutbar? Sicher nicht.

Und wie bei den steigenden Spritpreisen auch, geht von der Verteuerung eine klare Nachricht aus: Leute, drückt beim Stromverbrauch auf die Bremse. Etwa mit dem Kauf sparsamerer Geräte oder durch den Verzicht auf die Unsitte der Vollausstattung mit allen möglichen Stromfressern in Haushalt, Garten und Garage.

Wechsel des Stromanbieters

Allen, die noch mehr sparen wollen, steht der Wechsel des Stromanbieters offen. Nie war er mit Hilfe des Internets so einfach wie heute.

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Wer findig durch die Tarife kurvt und sich das beste Angebot heraussucht, kann die drohenden Mehrkosten locker wieder herausholen. Man muss dafür nur eins tun: Die Schranke der Bequemlichkeit überwinden.