Der Wolf läuft direkt auf die Sportlerin zu, kommt immer näher. Zielstrebig und bedrohlich überquert er das Feld in der Lüneburger Heide. Bis auf 30 Meter nähert er sich der Frau. Voller Angst winkt sie einem Traktorfahrer, der zufällig vorbeikommt. Zu ihrem Glück bemerkt sie der Landwirt, der in diesem sehr ländlichen Gebiet Niedersachsens eine Schafzucht betreibt, im Rückspiegel. Er hält an. Und weiß, was zu tun ist: „Nicht laufen“, mahnt er die Frau. Jetzt bloß keine hastigen Bewegungen, nur nicht den Jagdtrieb des Raubtieres auslösen. Die Frau kann sich schließlich auf den Traktor retten. Ein Video der unheimlichen Szene vom vergangenen Frühjahr kursiert im Internet.

Wenn die Niedersachsen am Sonntag einen neuen Landtag bestimmen, steht ein Wahlkrimi bevor. Die Aufnahmen vom Wolf, der sich scheinbar ohne jede Scheu Menschen nähert, könnten bei so mancher Entscheidung an der Urne eine Rolle spielen. Stürzt die Angst vorm Wolf die rot-grüne Landesregierung von Ministerpräsident Stephan Weil? Verhilft sie der CDU zur Macht in Hannover? Ganz weit oben auf der Liste der vielen Streitpunkte, über die im zweitgrößten Flächenstaat der Republik gezankt wird, steht der Umgang mit den Räubern im grauen Pelz. Das will etwas heißen. Denn Niedersachsen ist die Heimat des Autobauers Volkswagen, der noch immer tief im Skandal um millionenfachen Abgas-Schwindel bei Dieselautos steckt. Tausende Mitarbeiter sorgen sich um ihre Arbeitsplätze, fürchten, dass VW die automobile Zukunft verschlafen hat, bei der Elektromobilität hinterherhinkt.

 

Video: Wolf nähert sich Joggerin


Video von AZ-Online. Laut Youtube-Seite ist das eingeblende Datum "28. Februar 2016" falsch. Das Video entstand am 28. Februar 2017.

 

Doch seit kürzlich eine britische Touristin in Griechenland angeblich von einem Wolfsrudel getötet wurde, sind die Wölfe wieder zurück in der Aufmerksamkeit. Viele unter den fast acht Millionen Niedersachsen, vor allem Spaziergänger und Jogger, fühlen sich nicht mehr sicher. Im Wahlkampf-Endspurt bewegt der Wolf viele Bürger mehr als das Schlamassel in Wolfsburg.

Das ist auch in der mit CDU-Anhängern gut gefüllten Halle 39 so, einem großen Veranstaltungszentrum in Hildesheim. Bernd Althusmann, der stattliche blonde Ministerpräsidentenkandidat der CDU, hat sich auf Betriebstemperatur geredet. Gerade rechnet er mit dem grünen Landwirtschaftsminister Stefan Wenzel ab, den er für ein Höfe-Sterben verantwortlich macht. Dann wird seine Stimme auf eine fast hämische Art weich, als er vom „lieben Wolf“ spricht, dem „Freund von Herrn Wenzel“. Dass inzwischen 100 Wölfe durch Niedersachsen streiften, Mensch und Vieh gefährdeten, das sei nicht hinnehmbar. Jetzt wird Althusmann laut, schreit förmlich in die Halle: „Wenn der Wolf eine Gefahr wird für Mensch oder Nutztier, dann wird er ins Jagdrecht überführt und abgeschossen.“ Frenetischer Beifall. Für Althusmann liefert der Wolf die Steilvorlage für sein Versprechen, er werde „dieses Land aufräumen“.

Dass er die Gelegenheit dazu bekommt, ist indes nicht ausgemacht. Denn in Niedersachsen liegen viele Dinge anders als im Rest der Republik. Auf eine schwache SPD wie bei der Bundestagswahl kann Althusmann jedenfalls nicht zählen. Die Sozialdemokraten haben in Niedersachsen ihr bestes Ergebnis von allen Bundesländern eingefahren. Ministerpräsident Stephan Weil von der SPD ist ein unauffälliger Mann mit einem zurückhaltenden Lächeln, er gilt als bodenständig und durchaus beliebt.

Doch das Wahlergebnis, das Weil 2013 zum Landesvater gemacht hatte, ist so knapp, dass sein Regierungsbündnis nur über eine ganz dünne Mehrheit verfügt. Als im Spätsommer die Landtagsabgeordnete Elke Twesten den Grünen den Rücken kehrt und sich der CDU-Fraktion anschließt, kommt es zu einer Schlammschlacht zwischen den Parteien – denn der Wechsel bedeutet vorgezogene Neuwahlen. Von Intrige und Verrat ist die Rede, von einem unmoralischen Angebot, das die CDU Twesten gemacht habe. Althusmann weist alle Vowürfe zurück. Umfragen legen nahe, dass der Twesten-Übertritt eher der amtierenden Regierung Sympathien gebracht hat. An der Küste denken viele offenbar: So etwas tut man nicht.

 

Die Wahl, auf die alle schauen

  • Wie ist die Ausgangslage?

    Bei den vorgezogenen Landtagswahlen in Niedersachsen sind am kommenden Sonntag 6,1 Millionen Wahlberechtigte aufgerufen, einen neuen Landtag und damit eine neue Landesregierung zu wählen. Ministerpräsident Stephan Weil von der SPD, der in Hannover in einer rot-grünen-Koalition regiert, wird von Bernd Althusmann von der CDU herausgefordert. Die Wahlen im nach Bayern zweitgrößten Flächenstaat im Bund finden drei Monate vor dem ursprünglich angesetzten Termin statt.

  • Warum wird vorzeitig gewählt?

    Stephan Weils rot-grünes Bündnis regierte ab 2013 nur mit der denkbar knappen Mehrheit von einer Stimme. Die war dahin, als die Abgeordnete Elke Twesten von den Grünen sich im August der CDU-Fraktion anschloss. Twesten war von ihrer Partei nicht mehr für den Landtag aufgestellt worden. Ihr Wechsel sorgte für einen massiven Aufschrei bei SPD und Grünen.

  • Warum ist die Wahl für die Bundespolitik so wichtig?

    Für die angeschlagene Bundes-SPD, die das schlechteste Ergebnis bei einer Bundestagswahl noch nicht verdaut hat, wäre ein Sieg von Stephan Weil der Silberstreif am Horizont. Ein guter Wahlausgang würde die Entscheidung von Parteichef Martin Schulz rechtfertigen, in die Opposition zu gehen. Schulz könnte damit seine Chancen, im Amt zu bleiben, erheblich steigern. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel und ihre CDU haben bei der Bundestagswahl einen massiven Dämpfer bekommen und sind nun dringend auf ein Erfolgserlebnis angewiesen. Aus Angst, in den Sog des schlechten Bundestagswahlergebnisses zu geraten, ist Bernd Althusmann zuletzt sogar etwas von der Kanzlerin abgerückt. „Es gab Fehleinschätzungen in der Flüchtlingspolitik“, sagte er.

  • Was sagen die Meinungsumfragen?

    Alles deutet auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Laut einer aktuellen Insa-Umfrage würden 33 Prozent der Befragten die SPD wählen, 32 Prozent die CDU. Auf jeweils zehn Prozent kämen FDP und Grüne, die Linke würde mit fünf Prozent den Einzug in den Landtag knapp schaffen. Die AfD bekäme sieben Prozent. Das hieße: Weder für eine rot-grüne Regierung wie bisher noch für die von Althusmann favorisierte schwarz-gelbe Koalition würde es reichen.

  • Welche anderen Regierungen könnte es geben?

    Nur theoretisch ist eine ganze Reihe von Bündnissen möglich. Das liegt am Fall Twesten. Zwischen der CDU auf der einen und SPD und Grünen auf der anderen Seite ist die Stimmung auf dem Gefrierpunkt. So erscheint eine große Koalition eher unwahrscheinlich, zumal die Bundes-SPD mit ihrer Absage an eine weitere Beteiligung an einer schwarz-roten Koalition auf Bundesebene den Ton vorgegeben hat. Auch die Bildung eines Jamaika-Bündnisses aus CDU, FDP und Grünen, wie es auf Bundesebene sondiert wird, dürfte in Hannover aufgrund der Twesten-Affäre noch weit schwerer sein als in Berlin. (Bernhard Junginger)

 

Drei Monate vor dem regulären Wahltermin müssen die Niedersachsen sich nun zwischen Weil und Althusmann entscheiden. In jüngsten Umfragen liegen SPD und Christdemokraten gleichauf bei jeweils 33 Prozent. Die FDP käme auf zehn Prozent, die Grünen kämen auf neun. Die Linkspartei würde es demnach ganz knapp ins Parlament schaffen.

 

Die AfD liegt in den Umfragen bei rund sieben Prozent. In der norddeutschen Tiefebene sind die Rechtspopulisten bislang weit weniger erfolgreich als anderswo. Was damit zu tun haben mag, dass die Niedersachsen zwar als bodenständig, als Küstenbewohner aber eben auch als sehr weltoffen gelten. Flüchtlingspolitik ist im Landtagswahlkampf kaum ein Thema. Zudem wird die niedersächsische AfD von Vorwürfen gegen ihren Landesvorsitzenden Armin Paul Hampel erschüttert. Dieser soll Parteigelder für private Zwecke abgezweigt haben, was er bestreitet. Die Staatsanwaltschaft Lüneburg ermittelt.

Nach den aktuellen Wahlumfragen würde es weder für eine Fortsetzung der rot-grünen Regierung von Stefan Weil reichen, noch für das von Althusmann favorisierte Bündnis seiner CDU mit der FDP. Möglich wäre aber etwa eine große Koalition von SPD und CDU sowie eine „Ampel“ von SPD, Grünen und FDP. Oder aber die Jamaika-Variante mit CDU, Grünen und FDP, auf die im Bund alles hindeutet.

Gebannt blickt das politische Deutschland in Richtung Küste: Ein Wahlerfolg in Niedersachsen wäre für die waidwunde Bundes-SPD ein Hoffnungsschimmer, ebenso wie Bundeskanzlerin Angela Merkel dringend ein Erfolgserlebnis für die CDU braucht. So hat sich Merkel in den Niedersachsen-Wahlkampf eingeschaltet und warnt eindringlich vor einer weiteren Möglichkeit der Regierungskoalition. Rot-Rot-Grün, ein Bündnis von SPD, Linkspartei und Grünen, gelte es um jeden Preis zu verhindern.

 

Ein kurzes Portrait der Kandidaten von SPD und CDU:

  • Stephan Weil – der Unspektakuläre

    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, , Archivfoto vom 11.08.2016 )
    Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil (SPD, Archivfoto). | Bild: Holger Hollemann (dpa)

    Die Besucher seiner Internetseite begrüßt Stephan Weil ganz nüchtern: „Moin, schön, dass Sie da sind“ – ganz so, wie Beobachter den niedersächsischen Ministerpräsidenten und SPD-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl kennen. Der 58-Jährige ist kein Mann schillernder Auftritte und polternder Reden. Manche kritisieren dies als farblos, aber Weil fuhr bisher gut mit seiner unspektakulären Art.

    Der ehemalige Oberbürgermeister von Hannover ist politisch ein Quereinsteiger. Der Sohn eines Ingenieurs und einer Volkswirtin arbeitete als Rechts- und Staatsanwalt sowie Richter, dann als Kämmerer in Hannover. 2006 wählten ihn die Bürger der Landeshauptstadt zum Oberbürgermeister. Seit 2013 steht Weil an der Spitze einer rot-grünen Regierung, deren vorzeitiges Ende durch den Übertritt der Grünen-Abgeordneten Elke Twesten zur CDU besiegelt wurde. Weil machte aus seiner solide-spröden Art ein Markenzeichen. Er liebe es, sich mit guten Freunden in einer Kneipe bei Matjes und Bratkartoffeln zu treffen. "Das ist genau die Umgebung, in der ich mich wohlfühle.“ (AFP)

  • Bernd Althusmann – der Durchstarter

    Bernd Althusmann, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl (Archivfototo vom 17.09.2016).
    Bernd Althusmann, CDU-Spitzenkandidat für die Landtagswahl (Archivfototo). | Bild: Holger Hollemann (dpa)

    Vor nicht allzu langer Zeit wirkte Bernd Althusmann noch in Windhoek, nun strebt er den Sprung in die niedersächsische Staatskanzlei an: Das Leben des CDU-Spitzenkandidaten für die Landtagswahl verlief zuletzt abwechslungsreich, ein Wahlsieg soll nun die nächste Etappe eröffnen.

    Der Sohn eines Pastors und einer Krankenschwester, der mit seiner Familie in Lüneburg lebt, war von 1994 bis 2013 Abgeordneter im niedersächsischen Landtag, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU-Fraktion sowie Kultusminister unter den Ministerpräsidenten Christian Wulff und David McAllister (beide CDU). 2013 allerdings endete die politische Karriere des 50-Jährigen recht abrupt. Durch den Machtwechsel zur SPD bei der Landtagswahl in jenem Jahr verlor Althusmann nicht nur sein Ministeramt, sondern scheiterte auch in seinem Wahlkreis und verlor deswegen sein Mandat als Abgeordneter. Aber er fand einen neuen Job: Als Leiter der Landesvertretung der CDU-nahen Konrad-Adenauer-Stiftung für Namibia und Angola ging er in die namibische Hauptstadt Windhoek. (AFP)

 

Bei der CDU in Niedersachsen haben sich die Wahlkampfstrategen offenbar am Erfolgsrezept ihres Parteifreundes Armin Laschet aus Nordrhein-Westfalen orientiert. Der attackierte die rot-grüne Landesregierung von Hannelore Kraft vor allem bei den Themen innere Sicherheit und Bildung. Laschet gewann die Wahl. Auch in Niedersachsen sind viele Menschen unzufrieden mit der Situation an den Schulen. Hunderte Lehrer fehlen. Und mit der Inklusion, dem gemeinsamen Lernen von behinderten und nicht behinderten Schülern, hapert es. Althusmann kritisiert die Bildungspolitik der Landesregierung scharf, fordert eine „Atempause“ bei der Inklusion. Doch der Angreifer hat dabei ein Problem: Unter dem CDU-Ministerpräsidenten David McAllister war er bis 2013 Kultusminister. Die Inklusion hat er selbst eingeführt. Bei der SPD sagen sie: Auch für den Lehrermangel sei Althusmann mitverantwortlich.

Auch beim Thema innere Sicherheit kann Althusmann in Niedersachsen bislang weniger punkten als Laschet in Nordrhein-Westfalen. Geriet das dortige Innenministerium in der Amri-Affäre schwer unter Beschuss, sitzt der niedersächsische Innenminister Boris Pistorius von der SPD fest im Sattel. Pistorius ist im Land auch als der Lebensgefährte von Doris Schröder-Köpf bekannt. Die Ex von Altkanzler Gerhard Schröder sitzt selbst für die SPD im niedersächsischen Landtag und tritt wieder an. SPD-Prominenz ist in Hannover immer ein Gesprächsthema. Bundesaußenminister Sigmar Gabriel war von 1999 bis 2003 Ministerpräsident. Davor amtierte Gerhard Schröder, der noch immer sein Haus im feinen Stadtteil Waldhausen hat. Dass die Berichte über seinen hoch dotierten Aufsichtsratsposten beim russischen Ölkonzern Rosneft oder über seine neue Beziehung zu einer deutlich jüngeren Koreanerin der Landes-SPD schaden könnten, gilt als unwahrscheinlich.

Das VW-Logo auf dem Dach des VW-Werks in Hannover. Im Hintergrund sind Autos auf dem Mitarbeiterparkplatz zu sehen.
Das VW-Logo auf dem Dach des VW-Werks in Hannover. Das emotional aufgeladene Thema um wilde Wölfe in Niedersachsen scheint den handfesten Abgas-Skandal bei Volkswagen und Konsorten zu überflügeln. | Bild: Jochen Lübke (dpa)

Das liegt daran, dass Stephan Weil, Jurist und früherer Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, sich der Welt von Klatsch und Glamour weitgehend verweigert. Im Gästehaus der Landesregierung, einer ehemaligen Fabrikantenvilla aus der Gründerzeit, viel Stuck und patiniertes Eichenholz, erklärt er, dass er auch im Wahlkampf nicht auf großes Getöse setze. Nur vier Kundgebungen nach herkömmlichem Muster stehen bis zum Sonntag auf dem Programm. Stattdessen trete er bei zahlreichen Bürgerversammlungen auf, in kleinen Sälen, vor 70 bis höchstens 350 Gästen. „Da schreiben die Leute ihre Sorgen und Anliegen auf Bierdeckel und darüber sprechen wir dann“, sagt der Ministerpräsident. Wenn der ganze Packen Bierfilze abgearbeitet sei, seien die Menschen dann meistens zufrieden. Volkswagen – das Land ist mit gut 20 Prozent am Konzern beteiligt, Weil sitzt als Ministerpräsident im Aufsichtsrat – spiele natürlich eine große Rolle. In den Gesprächen mit den Bürgern wie in der Politik. Weil berichtet dann, dass die Kontrollmechanismen stark angezogen haben, dass er glaubt, Volkswagen werde die richtigen Lehren aus der Diesel-Affäre ziehen.

Kurz schien es, als würde auch Weil in den Sog des VW-Skandals geraten, als Medienberichte nahelegten, er hätte VW seine Regierungserklärung umschreiben, kritische Passagen entschärfen lassen. Doch Weil beteuert: „Da hat kein Weichspülen stattgefunden.“ Auch sein christdemokratischer Vorgänger habe sich mit dem Konzern in bestimmten Fragen abgestimmt. Am VW-Gesetz, das die Beteiligung des Landes Niedersachsen regelt, will Weil ebenso wenig rütteln wie Althusmann. Zu wichtig sind die Standorte in Wolfsburg, Emden, Braunschweig, Salzgitter und Osnabrück mit ihren rund 120 000 Mitarbeitern. Wird die Zulieferindustrie hinzugerechnet, hängen 30 Prozent aller Industriearbeitsplätze von VW ab. Den Wolfsburger Weltkonzern auch in schweren Zeiten zu unterstützen, ist Konsens in Niedersachsen.

Auch in Sachen Wolf nähern sich die Positionen inzwischen an. Da betont der grüne Umweltminister nun auffällig oft, dass er im vergangenen Jahr Problemwolf „Kurti“ erlegen ließ. Und Ministerpräsident Weil hat angekündigt, dass er gegebenenfalls ganze Rudel abschießen lassen würde. Vom Wolf wollen sich SPD und Grüne jedenfalls nicht aus der Staatskanzlei jagen lassen.

Bild: AFP

 

Vorzeitige Wahl

Unter dem Eindruck der Bundestagswahl wählt Niedersachsen am Sonntag vorzeitig einen neuen Landtag. Eigentlich sollte erst im Januar kommenden Jahres gewählt werden. Allerdings verloren SPD und Grüne im August durch den Wechsel der Grünen-Abgeordneten Elke Twesten zur CDU überraschend ihre Einstimmenmehrheit. (dpa)