Florian Müller

Freiburgs Torwart spielte gegen seine alten Kumpels aus Mainz und bekam schon nach 60 Sekunden von Jean-Philippe Mateta einen eingeschenkt. Den zweiten Versuch des Stoßstürmers der Nullfünfer parierte Müller, dann legte er Mateta den Ball mit einer missglückten Abwehr maßgerecht auf zum 0:2. Machtlos wieder beim dritten Mateta-Treffer, in der zweiten Halbzeit nahezu beschäftigungslos. Wirkte generell unsicher. – Note: 4

Jonathan Schmid

Schwacher Auftritt. Ohne Tempo, ohne Elan, wirkungslos im Spiel nach vorne, fehlerbehaftet in der Abwehrarbeit. Legte Mateta den Ball in den Lauf und hatte Glück, dass Torwart Müller seinen Lapsus wettmachte. Hob vor dem 0:3 eine mögliche Abseitsposition des Torschützen Mateta auf, weil er die Finte des Kollegen Lienhart nicht erkannte. – Note: 5

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Philipp Lienhart

Denkbar, dass der Österreicher in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Albtraum hatte. Wenn ja, wird ihm da der böse Geist Mateta erschienen sein. Drei Tore, ein lupenreiner Hattrick erzielte der Mainzer Angreifer, ohne dass Lienhart ihn hätte daran hindern können. Pech und Unvermögen an diesem Tage hielten sich die Waage. – Note: 5

Dominique Heintz

Wenn alle Tore des Gegners durch den Mittelstürmer erzielt werden, ist das nie ein gutes Zeugnis für die Innenverteidigung. Heintz machte noch den besseren Eindruck als sein Nebenmann Lienhart, aber auch er war weit von Bestform entfernt. – Note: 4

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Christian Günter

Der Kapitän war die Nummer eins bei der Geschwindigkeitsmessung des TV-Senders Sky. Das war diesmal aber der einzige Pluspunkt des Linksverteidigers. Fahrig im Abspiel, ungenau bei den Flanken, mit einigen unnötigen Ballverlusten – Günter sucht seit geraumer Zeit nach seiner stabilen Form der Vorsaison. – Note: 5

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Lino Tempelmann

Der 21-Jährige erhielt den Vorzug gegenüber Nicolas Höfler, der zuletzt mehrfach gepatzt hatte und so mitverantwortlich an mehreren Gegentoren gewesen war. Zum Vorteil gereichte die Startelfnominierung dem gebürtigen Münchner freilich nicht. Der kleine Tempelmann wirkte zwischen groß gewachsenen Mainzern manches Mal sehr verloren. Emsig, engagiert, aber unglücklich agierend und auch fehlerhaft. Zur Halbzeit war bereits Schluss. – Note: 5

Nicolas Höfler

Der langjährige Mittelfeldstratege des Sportclubs, bei dem es in dieser Saison eher schlecht gelaufen war, bekam zunächst eine Denkpause verordnet. Nach der schwachen Vorstellung der Mannschaft in Halbzeit eins schickte Trainer Christian Streich Höfler aber wieder auf den Platz. Es wurde kein Glanzauftritt, aber ein solider schon. – Note: 3

Baptiste Santamaria

Dass es wieder nicht sein Tag werden würde, bekam der Franzose bereits nach 40 Sekunden zu spüren. Da wurde er beim Versuch, im Mittelfeld einen Ball zu köpfen, von Gegenspieler Mateta geschubst, doch der Pfiff von Schiedsrichter Martin Petersen blieb aus. Sekunden später stand es 0:1. Santamaria bemühte sich permanent, fand aber kaum Bindung zu seinen Nebenmännern und nie das richtige Timing , im Mittelfeld Mainzer Angriffsversuche eventuell frühzeitig zu stören. So nicht wirklich eine Verstärkung. – Note: 5

Vincenzo Grifo

Hatte im Trikot der italienischen Nationalmannschaft beim Sieg der Azzurri in Estland zweimal getroffen und in einem Interview der Pforzheimer Zeitung angekündigt, den Schwung zum SC Freiburg mitzunehmen. Das Wort war stark, die Umsetzung schwach. Grifo fand überhaupt nicht ins Spiel, blieb ohne Wirkung und reihte sich so nahtlos ins SC-Gefüge ein. – Note: 5

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Roland Sallai

Positiv: Ein Assist beim Freiburger Tor durch Nils Petersen, weil der Mainzer Keeper Robin Zentner des Schuss des Ungars abprallen ließ. Negativ: So ziemlich der Rest! Sallai ging zwar weite Wege, aber nahezu alle ohne günstige Wirkung auf das Angriffsspiel des Sportclubs. Einige Flanken flogen weit über seine Mitspieler hinweg und landeten dafür zielsicher bei Zentner. – Note: 5

Lucas Höler

Dauerläufer mit einigen Balleroberungen, nach 65 Minuten ging die Formkurve dann klar nach unten. Da sie zuvor auch nicht in schwindelnden Höhen gewesen war, blieb unterm Strich allerdings auch nicht viel Positives übrig. – Note: 4

Nils Petersen

Sturmführer? Oder eher einsamer Wanderer zwischen den Welten? Die Statistik wies für Petersen bis zur Halbzeit ganze 14 Ballkontakte aus, was freilich nicht unbedingt Aussagekraft hatte über dessen aktuelle Form. Seine Nebenmänner waren einfach zu schwach unterwegs, als dass sich für Freiburgs Mittelstürmer aussichtsreiche Strafraumsituationen hätten ergeben können. Im zweiten Durchgang schoss Petersen dann das einzige SC-Tor, bei dem er zumindest bewies, dass sein Torriecher intakt ist. – Note: 4,5

Der in der 84. Minute eingewechselte Ermedin Demirovic erzielte ein Tor, das aber wegen Foulspiel am Mainzer Torhüter Zentner keine Anerkennung fand. Er bleibt ebenso ohne Bewertung wie der in der 88. Minute aufs Feld gekommene Guus Til.