Ringen, Bundesliga-Viertelfinale: ASV Mainz – SV Triberg (Samstag, 19.30 Uhr) – (kat) Du hast keine Chance – aber nutze sie! So in etwa könnte das Motto der Triberger Ringer am Samstag in Mainz sein. An ein Weiterkommen gegen den haushohen Favoriten glaubt spätestens seit der 6:24-Hinkampf-Niederlage keiner mehr ernsthaft. Dennoch lässt sich Trainer Kai Rotter dadurch nicht ausbremsen: „Mainz ist zwar individuell extrem gut besetzt. Wir fahren aber mit der bestmöglichen Aufstellung zu diesem Kampf und werden Vollgas geben“.

Rotter ist froh, dass er trotz finanzieller Zwänge eine starke Besetzung aufbieten kann. „Dafür bin ich dem SV Triberg dankbar. Ich finde es dem Gegner gegenüber nicht fair, wenn so einen Kampf schon im Vorhinein herschenken. Wir wollen ehrlichen Sport bieten“, betont der Triberger Coach.

Die Bestformation hat Rotter allerdings zur Verfügung. Fliegengewichtler Aleksei Kinzihigaliev ist bei der russischen Nationalmannschaft im Einsatz.

Ohne Probleme verlief in dieser Woche die umfangreiche Schulter-Operation von Jan Rotter in Saarbrücken. Der Triberger wurde am Montag operiert „Es ist alles gut verlaufen. Jan hat das Krankenhaus schon wieder verlassen“, freut sich Kai Rotter über den erfolgreichen Eingriff bei seinem Bruder.