Ringen: Mit Zuversicht startet der SV Triberg am Samstag in die Finalrunde. Dagegen gab es beim KSV Tennenbronn trotz des Derby-Sieges nicht nur glückliche Gesichter. Beim KSK Furtwangen ist die Stimmung trotz der 13:19-Niederlage beim ASV Urloffen II sehr gut.

Bundesliga

Auslosung: Gespannt verfolgte Tribergs Trainer Kai Rotter via Facebook am Samstagabend die Achtelfinal-Auslosung. Mit dem zugelosten Gegner ASV Hüttigweiler kann Rotter gut leben. „Wenn wir so auftreten, wie in den meisten Saisonkämpfen, habe ich keine Bedenken, dass wir eine Runde weiterkommen.“ An ein mögliches Viertelfinal-Duell gegen den ASV Mainz will der Triberger Coach noch nicht denken. „Das wäre respektlos gegenüber Hüttigweiler. Wir konzentrieren uns einzig und allein auf die Achtelfinal-Kämpfe“.

Tribergs Trainer Kai Rotter blickt auf eine fast rundum gelungene Saison zurück.
Tribergs Trainer Kai Rotter blickt auf eine fast rundum gelungene Saison zurück. | Bild: Christof Kaltenbach

Aufstellung: Die Triberger wollen sowohl im Hinkampf als auch im Rückkampf mit der bestmöglichen Aufstellung antreten. Das bedeutet, dass Viktor Nemes, Marvin Scherer, Aleksan Mikayelyan und Marius Weiss im Hinkampf wieder ins Team zurückkehren sollen. „Wir planen mit ihnen und es sieht auch gut aus. Aber definitiv sicher ist es noch nicht“, so Rotter.

Heimrecht getauscht: Laut Auslosung hätten die Triberger eigentlich zuerst zu Hause und eine Woche später in Hüttigweiler antreten müssen. Doch die Triberger Jahnsporthalle ist am kommenden Wochenende sowohl am Samstag als auch am Sonntag belegt, da dort Jugendfußball-Turniere stattfinden. Deshalb wurde das Heimrecht getauscht. „Es war toll vom ASV Hüttigweiler, dass der Verein unserem Wunsch zugestimmt hat“, dankt Rotter dem Achtelfinal-Gegner.

Regionalliga

Getrübte Freude: Derby-Siege sind bekanntlich die schönsten Siege. Beim KSV Tennenbronn war dies nach dem 22:10-Erfolg gegen den AV Sulgen allerdings nicht ganz der Fall. Zu einfach machten es die Sulgener den Tennenbronnern. KSV-Trainer Matthias Brenn meinte nach dem Kampf: „Nun stehen wir wieder auf dem Aufstiegsplatz zur Bundesliga. Es ist schizophren, dass man sich darüber nicht freuen kann.“ Drei Kampftage vor Saisonende sind die Tennenbronner Tabellenzweiter. Bleibt es so, müssen sie in die Bundesliga aufsteigen. Brenn ist davon weiterhin wenig begeistert: „In der Regionalliga finden wir tolle Bedingungen vor mit benachbarten, befreundeten Vereinen und vielen zugkräftigen und spannenden Lokalkämpfen. In der Bundesliga würden wir vieles davon vermissen.“

Aufstiegs-Poker: Gleich sechs Regionalligisten sind noch im „Rennen“ um den Bundesliga-Aufstieg. Man darf gespannt sein, zu welchem Aufstellungspoker es in den nächsten drei Kampftagen kommen wird. Die Regionalliga Baden-Württemberg steht mit diesem Saisonverlauf allerdings nicht allein. Auch in der Oberliga Bayern wird der Bundesliga-Aufstieg von einigen Vereinen mehr gefürchtet als angestrebt.

Oberliga Südbaden

Personalplanung: Beim KSK Furtwangen läuft bereits die Personalplanung für die Oberliga-Saison 2018 auf Hochtouren. Trainer Tobias Haaga hat bei den Bregtälern für eine weitere Saison zugesagt. Bei Co-Trainer Christian Rusu sieht es ebenfalls gut aus. KSK-Geschäftsführer Ewald Wolber zeigt sich sehr optimistisch, dass auch die Mannschaft zusammenbleibt. Wolber: „Wir haben eine extrem gute Stimmung im Team und die Ringer sind schwer zufrieden beim KSK. Es sieht gut aus, dass alle bei uns bleiben werden“. Bei mündlichen Zusagen ist Ewald Wolber allerdings zurückhaltend: „Es steht erst fest, wenn die Ringer Anfang Januar die Lizenz unterschrieben haben.“