Ringen: (mfa) Auch wenn es bis zur neuen Saison (Beginn: 8. September) noch eine Weile hin ist, arbeitet der SV Triberg bereits jetzt aktiv am Kader für die kommende Verbandsliga-Runde. Mit Khamzat Temarbulatov vom StTV Singen steht bereits eine Neuverpflichtung für das Mittelgewicht fest. Trainer Kai Rotter wird aber dennoch weiterhin daran festhalten, verstärkt auf eigene Ringer zu setzen und den Nachwuchs an die Aktiven heranzuführen. So sollen sich beispielsweise Muhammed-Ali Kiliclioglu und Aaron Pfaff die Kämpfe in der untersten Gewichtsklasse teilen. Eine weitere wichtige Personalie, die nun geklärt ist, ist der moldawische Spitzenringer Roman Dermenji. „Roman bleibt bei uns. Das freut uns sehr. Er ist variabel einsetzbar und hilft mir auch im Training “, so Rotter.

Abdullah Adigüzel wird die Wasserfallstadt verlassen. „Ihm hätte die Verbandsliga sicherlich gutgetan“, kommentierte Kai Rotter den Wechsel. Auch Robert Miuti geht nicht mehr für die Triberger auf die Matte, er wird in Hornberg als Trainer tätig. Besonders ärgerlich ist dieser Abgang für den SVT, da Miuti mittlerweile den N6-Status erreicht hat und somit nicht mehr als Ausländer geführt wird. Diesen Status erhält man, wenn man länger als sechs Jahre in Deutschland lebt und arbeitet.

Benedikt Rebholz und Marius Weiss stehen dem Triberger Trainer ebenfalls nicht mehr zur Verfügung. Während Rebholz aus gesundheitlichen Gründen kürzertreten möchte, schafft es Weiss nicht mehr, den Sport, seine Ausbildung und die Arbeit auf dem heimischen Hof zu vereinen. „Wenn er noch weitergemacht hätte, hätten wir möglicherweise wieder für die Bundesliga gemeldet“, bedauert Kai Rotter den Abgang des deutschen Junioren-Meisters.

In der Zeit des Umbruchs gibt es neben dem Trainer selbst jedoch eine weitere Konstante im Verein. Coskun Öztürk ist seit vielen Jahren, wenn auch mit Unterbrechungen, für den SVT tätig und übernimmt in Zukunft die sportliche Leitung beim Verbandsligisten. Ringen will er zwar nicht mehr, doch Rotter ist sich sicher, „dass Coskun ein Herz für den Club hat, wenn es mal hart auf hart kommen sollte“.