Basketball, Regionalliga: Den Wiha.Panthers ist ein Transfer-Coup gelungen: Mit Kosta Karamatskos kommt ein ehemaliger Bundesliga-Spieler an den Neckarursprung. Der Deutsche mit griechischen Wurzeln führte die letzten drei Jahre die Itzehoe Eagles in Schleswig Holstein in der Pro B als Teamkapitän an. Zuvor war er in der Pro A bei den Crailsheim Merlins und Kirchheim Knights aktiv und davor drei Jahre beim ehemaligen Bundesligisten TBB Trier.

Panthers-Trainer Alen Velcic schwärmt in höchsten Tönen von seinem Coup: „Kosta wird neben Jaka nun das Zepter führen. Er ist der gleiche Spielertyp wie Jaka, ein First-Pass Guard und ein Monster in der Defensive.“ Der gebürtige Feuerbacher, der in Ludwigsburg sein Handwerk gelernt hat und damals zum USC Freiburg in die 2. Liga Süd wechselte, hat mit 1,92 Meter für einen Pointguard ein Gardemaß. Velcic: „Ich freue mich megamäßig über Kosta. Er wird mit seiner Erfahrung unser Spiel noch mehr stabilisieren.“

Karamatskos kommentiert seinen Wechsel zu den Panthers so: „Schwenningen ist eine gute Adresse im deutschen Basketball. Ich kenne den Coach schon seit 13 Jahren. Wir hatten immer Kontakt und jetzt wollen wir wiederholen, was schon einmal geschafft wurde, um dann tatsächlich dort zu spielen, wo dieser Verein hingehört.“

Somit haben die Panthers Edin Alispahic und Samba Thiam mit zwei deutschen Spielern ersetzt. Eine Tatsache, die verdeutlicht dass man sich gedanklich schon mit höheren Ligen beschäftigt, weil dort eben deutsche Spieler bevorzugt eingesetzt werden müssen.

Somit ist der neue Panthers Kader fast komplett. Man ist nur noch auf der Suche nach einem Ersatz für Aljosa Remus, der seine Karriere mit 32 Jahren beendet. Aber auch hier haben die Neckarstädter einen Kandidaten, mit dem sie schon weit in den Verhandlungen sind und dessen Unterschrift nur noch eine Frage der Zeit ist.