Fußball-Landesliga: FC Furtwangen – SC Pfullendorf (Samstag, 15.30 Uhr. (daz) Die halbe Liga schaut am Samstag nach Furtwangen. Schaffen es die Bregtäler, den Spitzenreiter zu stoppen und den Kampf um die Meisterschaft spannender zu machen? Wie es geht, wissen die Furtwanger. Sie führten in der Vorrunde in Pfullendorf schon mit 2:0, bevor den Gastgebern noch der Ausgleich gelang. Dem steht die Auswärtsstärke der ambitionierten Pfullendorfer entgegen. Immerhin 22 von 27 möglichen Punkten brachten die Linzgauer mit.

Furtwangens Spielertrainer Markus Knackmuß würde mit dem Gewinn von einem oder drei Punkten gern „den anderen Schwarzwälder Teams helfen“, die sich in der Tabelle hinter Pfullendorf ebenfalls noch Hoffnungen auf einen der ersten zwei Plätze machen. Knackmuß weiß aber auch: „Wir erwarten die Besten der Liga. Da müssen wir viel bissiger als am vergangenen Wochenende gegen Villingen spielen.“ Er verspricht einen couragierten Auftritt seiner Elf: „Es gibt keinen Grund, sich in der Abwehr zu verbarrikadieren. Wir sind eine Mannschaft, die aktiv Fußball spielt und das auch gegen den Spitzenreiter zeigen will.“

Um überhaupt eine Siegchance zu haben, müssen die Furtwanger im Torabschluss wieder effizienter werden. In den vergangenen 139 Spielminuten schossen die Bregtäler kein Tor. Hoffnung macht die Rückkehr von Torjäger Jan Meier. Auch ein Einsatz von Steffen Holzapfel ist denkbar. Eine weitere Option könnte Marcel Ambs darstellen. Bei Tim Geiger ist ein Einsatz hingegen nahezu ausgeschlossen. „Es gibt noch zwei, drei vakante Positionen, die sich erst nach dem Abschlusstraining klären lassen“, ergänzt Knackmuß. Nach dem 2:2 in Pfullendorf setzten die Bregtäler übrigens zu einer Siegesserie über zehn Spiele an, mit der die Elf frühzeitig die Wende schaffte und sich in die jetzt vorzügliche Position brachte.