Leichtathletik: (oh) Mit den Landesmeisterschaften der U 18 starteten die baden-württembergischen Leichtathleten in die Hallensaison. Die Titelkämpfe begannen für Tim Assmann vom TV Villingen nach Maß. Über 800 m ging er als einer der Favoriten ins Rennen. In den vier Hallenrunden im Sindelfinger Glaspalast, wo auch Ende Februar die deutschen Jugendmeisterschaften ausgetragen werden, erreichte Assmann mit deutlichem Vorsprung nach 2.01,07 Minuten das Ziel.

Groß war die Konkurrenz im Kugelstoßen der weiblichen Jugend. Larissa Walleser (TV Lenzkirch) kam mit guten 11,35 m auf Rang 13. Vier Plätze dahinter folgte Christin Rodinger vom FSV Schwenningen mit 10,92 m. Der gleichaltrige Jan Horn (LG Baar/LV Donaueschingen) startete in dieser Disziplin bei der männlichen Jugend mit zwei Fehlversuchen. Im letzten Stoß konnte er mit 10,67 m noch in die Listen kommen.

Bereits einen Tag zuvor trafen sich an gleicher Stelle Aktive und die U 20-Jugendliche zum Stadtwerke Hallenmeeting. Einer der Höhepunkte war das Aufeinandertreffen der beiden Schwarzwälder Erfolgsathleten, die seit geraumer Zeit in anderen Vereinen in der Nähe ihres jeweiligen Studienplatzes an den Start gehen. Der Donaueschinger Christoph Kessler (LG Region Karlsruhe) traf im Rennen der Männer über 1500 m auf den Villinger Stefan Hettich (TSV Gomaringen). Beide lösten sich in der Führungsarbeit ab, ehe Kessler mit einem starken Schlussspurt das Rennen für sich entschied. Er lief die 1500 m in 3.48,82 min, während Hettich auf 3:50,88 kam. Der Vorsprung von fast zehn Sekunden auf den Besten der Nächstplatzierten dokumentierte die Überlegenheit der beiden Schwarzwälder.

Alexander Kessler aus Donaueschingen, der mit Jahresende zum Verein seines erfolgreichen Bruders, gewechselt war, verbesserte bei der U 20 über 400 m seine Bestzeit deutlich auf 52,14 sek und wurde Siebter. In der U 20 weiblich hatten die beiden Schwarzwälder Starterinnen gegen die Schweizer Siegerin nichts zu bestellen. Viktoria Fichtel (TSV Rottweil) belegte in der Endabrechnung den 2. Platz mit 11,61 m vor Anna Reisch von der DJK Villingen, die mit 11,28 m nicht ganz an die Vorjahresbestleitung herankam.