Handball, Südbadenliga Herren: TV St. Georgen – HGW Hofweier (Samstag, 19.30 Uhr). Mit dem HGW Hofweier empfangen die Bergstädter am Samstag den Spitzenreiter und Aufstiegsfavoriten Nummer eins. Die Ortenauer mussten in der vergangenen Saison nach nur einer Spielzeit in der Oberliga wieder absteigen und streben nun den direkten Wiederaufstieg an. Mit Robin Dittrich (SG Köndringen/Teningen) und Philipp Kunde (HSG Konstanz) präsentierte Hofweier bereits zwei hochkarätige Neuzugänge für die kommende Saison.

Um den Platz an der Sonne zu verteidigen, ist ein Sieg im Schwarzwald für den Spitzenreiter allerdings Pflicht. Eine Tatsache, die die Jungs vom Roßberg bereits im Hinspiel zu einem gefährlichen Kontrahenten machte. Dass die Schützlinge von Trainer Jürgen Herr auch Topteams Paroli bieten können, bewiesen sie bei der damaligen Begegnung in der Niederschopfheimer Hohberghalle eindrucksvoll. St. Georgen lag lange Zeit sogar in Führung, ließ sich nicht abschütteln und musste sich erst in den Schlussminuten der hitzigen Partie geschlagen geben. Beim TuS Schutterwald zeigte der Aufsteiger zuletzt 45 starke Minuten und tankte wieder etwas Selbstvertrauen. Besonders im Angriff steigerten sich die Bergstädter deutlich.

Ein flexibles und effektives Angriffsspiel wird auch gegen den HGW notwendig sein. Denn der Tabellenführer stellt mit weniger als 24 Gegentoren pro Spiel die stärkste Abwehr der Liga. Hier scheint die Verbindung aus einem körperlich starken Mittelblock und dem Torhütergespann Florian Langenbach/Nebosja Nikolic das richtige Rezept. Im Angriff kann sich Trainer Michael Bohn auf seine beiden Linkshänder Florian und Michael Herzog verlassen. Hofweier reist mit der Empfehlung eines 34:20 Kantersieges über die SG Waldkirch/Denzlingen in den Schwarzwald.

Die Bergstädter haben sich trotz der prekären Tabellensituation vorgenommen von Beginn an mutig und befreit aufzuspielen. Der Liganeuling hat vor eigenem Publikum nichts zu verlieren. St. Georgen möchte gut in die Partie finden und diese so lange wie möglich offen halten, um in der Schlussphase, getragen von den eigenen Fans, zuzuschlagen. „Wir haben Hofweier im Hinspiel das Leben schwer gemacht. Das war eine unserer besten Partien diese Saison. Leider unterlagen wir am Ende knapp. Nun gilt es auf ein Neues. Wir wollen unsere Leistung aus dem Hinspiel wiederholen“ sagt Trainer Herr.