Schwarzwaldmarathon: (daz) Vier Monate vor dem 49. Schwarzwaldmarathon am 8. und 9. Oktober fahren die Organisatoren zweigleisig. Einerseits gilt es den kommenden Lauf vorzubreiten, andererseits die Jubiläumsveranstaltung im kommenden Jahr. In den vergangenen Tagen und Wochen wurde vor allem an der Sicherheit gearbeitet. So werden in diesem Jahr erstmals Satelliten-Telefone zum Einsatz kommen.

Wie in den vergangenen Jahren rechnet das OK-Team erst in der zweiten Jahreshälfte mit einem großen Boom an Anmeldungen, die sich gegenwärtig mit denen des vergangenen Jahres zum gegenwärtigen Zeitpunkt vergleichen lassen. Neben Läufern aus den deutschen Nachbarstaaten haben sich Athleten aus den USA und Mexiko angemeldet. „Wir arbeiten daran, wieder eine runde und schöne Veranstaltung auf die Beine zu stellen“, sagt OK-Chef Frank Kliche. Zwischenzeitlich wurden an alle Teilnehmer der Jahre 2013 bis 2015 Erinnerungskarten verschickt, um einerseits für die 49. Auflage zu werben und andererseits die bis Anfang Juli gültigen günstigeren Teilnehmerkosten zu erwähnen.

Ein Manko der vergangenen Jahre haben die Organisatoren zwischenzeitlich beseitigt. Zwischen den Kilometern 22 bis 25 beklagten die Läufer zuletzt ein Funkloch. „Wir haben darauf reagiert und werden erstmals Satelliten-Telefon einsetzen“, sagt Kliche. Begleiter der führenden Läufer, aber auch das Schlussfahrzeug und verschiedene Posten werden damit ausgerüstet. „Wir wollen beim Thema Sicherheit ein weiteres i-Tüpfelchen setzen und alle möglichen Gefahrenpunkte so weit wie möglich ausschließen“, ergänzt Kliche. Zudem wird es auch mehr Sanitäter geben.

Am Streckenverlauf wird es 2016 keine Änderungen geben. Intensiv beschäftigte sich das OK-Team zudem mit der Akquirierung neuer Sponsoren. „Wir sind auf einem guten Weg. Es zeigt sich gerade in diesen Fragen, dass wir eine gut funktionierende Vorstandsmannschaft haben“, fügt der OK-Chef an.

Weiterhin in der Ideenfindung und deren Umsetzung befindet sich die sogenannte Soko 50, die seit Beginn diesen Jahres die Jubiläumsveranstaltung 2017 vorbereitet. Das erste Ergebnis liegt zwischenzeitlich vor. Eine Medaille, die nur zur 50. Auflage erscheint. „Der Rohentwurf ist fertig. Wir werden mit der Produktion der Medaillen eine einheimische Firma beauftragen. Wieder aufgestellt ist zudem der sogenannte „Ahnenstein“, auf dem alle Gesamtsieger bei den Männern und Frauen verewigt sind. Ergänzungen wird es keine mehr geben. Kliche: „Wir planen etwas Neues, was auch in der Nähe der Stadthalle aufgestellt werden soll.“