Ringen, Bundesliga: ASV Mainz – SV Triberg (Samstag, 19.30 Uhr) – (kat) Auf die Triberger wartet am Samstagabend eine schier unlösbare Aufgabe. In Mainz gastieren die Schwarzwälder bei einem der Titelfavoriten auf die deutsche Meisterschaft, der bislang alle sieben Saisonkämpfe gewonnen hat – darunter war auch das Vorrunden-Duell im Schwarzwald, bei dem die Gastgeber eine deftige 6:22-Niederlage einstecken mussten. Tribergs Trainer Kai Rotter weiß um die klare Außenseiterrolle seines Teams: „Wir haben nichts zu verlieren und können ohne Druck in den Kampf gehen. Vielleicht können wir die Mainzer ja etwas ärgern“, hofft Rotter.

Aleksan Mikayelan und Viktor Nemes sorgten beim ersten Aufeinandertreffen mit Mainz für die Triberger Punkte. Ausgerechnet diese beiden Ringer sind in der Rückrunde nicht mehr im SVT-Kader. Allerdings zeigte sich am vergangenen Samstag bei der knappen Niederlage gegen die Red Devils Heilbronn, dass die vier“Rückrunden-Neuzugänge“ das Team verstärken. Aleksei Kinzihigaliev, Kristian Fris und Rares Chintoan gewannen ihre Kämpfe, Jan Rotter verlor nur knapp und umstritten. Somit dürfen sich die Triberger berechtigte Hoffnungen machen, dass sie den Mainzern länger Paroli bieten als in der Vorrunde. Die Rheinhessen zeigten allerdings mit ihrem 22:5-Erfolg vergangenen Samstag bei der RKG Freiburg, dass sie im Vergleich zur Vorrunde nichts von ihrer Stärke eingebüßt haben. Auf dem Weg zur Finalrunde dürfte dem Team von ASV-Trainer David Bichinashvili Platz eins nicht mehr zu nehmen sein.

Oberliga Südbaden: SV Triberg II – Olympia Schiltigheim II (Sonntag, 17 Uhr) – Die Hoffnung bei der Triberger Reserve ist weiterhin vorhanden, dass die Mannschaft am Sonntag den ersten Saisonsieg feiert. Trotz Heimvorteil dürfte es das Liga-Schlusslicht gegen die Elsässer enorm schwer haben. „Leider ist unsere Verletztenliste immer noch sehr lang. Deshalb tut es mir auch sehr leid für alle Ringer in der Mannschaft“, sagt Trainer Kai Rotter.