Schwarzwaldmarathon: (daz) Eine Woche vor dem 51. Internationalen Schwarzwaldmarathon rund um Bräunlingen laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. „Wir erwarten Sportler aus 34 Nationen, wobei es wieder einige Läufer gibt, die erstmals in Bräunlingen starten werden“, sagt OK-Chef Frank Kliche. Neben den traditionell starken Starterfeldern aus den deutschen Nachbarländern haben sich diesmal auch einzelne Sportler aus Mexiko, den Philippinen, Libanon, Japan, Israel, Katar und Ägypten angemeldet.

„Es war gut und wichtig, dass wir unsere Homepage auf einen internationalen Stand gebracht haben. Der Internet-Auftritt ist spritzig geworden und wird weltweit angeklickt“, freut sich Kliche. Nach der Umstellung der Homepage kann diese binnen weniger Sekunden in zahlreiche Sprachen übersetzt werden. Von A wie Albanisch bis Z wie Zulu. Für Kliche ist es wichtig, „dass wir mit unseren eher bescheidenen Mitteln mit den Großen der Branche einigermaßen mithalten können“.

Zuletzt starteten die Bräunlinger eine große Werbeoffensive in Karlsruhe beim dortigen Lauf. „Unsere Präsentation war ein großer Erfolg. Wir haben viele Interessenten gewonnen, die dieses oder nächstes Jahr zu uns kommen wollen“, ergänzt Kliche. In den vergangenen Tagen zogen die Anmeldungen nochmals deutlich an. „Wir sind deutlich im vierstelligen Bereich, was in den vergangenen Jahren zu diesem Zeitpunkt nicht immer der Fall war“, so Kliche. Bekannt ist der Schwarzwaldmarathon auch dafür, dass es oft viele Nachmeldungen am Lauftag selbst gibt, sodass unterm Strich mit einer ähnlichen Starterzahl wie im Jubiläumsjahr 2017 gerechnet wird. Richtig in die Höhe geschossen sind in den zwei vergangenen Wochen die Anmeldungen für den Staffelwettbewerb. Im Vorjahr gingen 25 Staffeln auf die Strecke. Zu Beginn dieser Woche lagen die Anmeldungen bei 24. Kliche: „Auch hier rechnen wir damit, dass die 25 Staffeln von 2017 überboten werden.“ Wie bei allen anderen Läufen sind auch bei der Staffel Nachmeldungen möglich.

Gut besucht waren unterdessen die zwei von der LSG Schwarzwaldmarathon angebotenen Trainingsläufe auf der Originalstrecke. Neben einigen einheimischen Sportlern scheuten auch viele auswärtige die Mühen nicht und gingen beim Training an den Start. „Die Zahl der Nicht-Bräunlinger ist erstaunlich hoch. Auch die Resonanz der Läufer hat uns bestärkt, dass wir auf einem guten Weg sind“, fügt Kliche an. Er hofft nun am 13. und 14. Oktober auf gutes Laufwetter, damit auch zahlreiche Zuschauer die Strecke säumen. „Wir streben ein kleines Volksfest an. Die sportliche Qualität haben wir dazu. Mit guten Besucherzahlen würden auch die Rahmenbedingungen stimmen.“

Favorit auf der Marathonstrecke scheint aktuell Nils Schallner zu sein, der 2017 den Marathon als Zweiter beendet hatte. Auf der halben Strecke haben die drei Top-Platzierten des vergangenen Jahres wieder gemeldet. Bei den Frauen starten die Zweit- und Drittplatzierte vom Halbmarathon 2017.

In dieser Woche hat der Bauhof Bräunlingen die gesamte Strecke nochmals inspiziert und kleinere Ausbesserungen vorgenommen. Somit werden den Startern einmal mehr gute Laufbedingungen auf der weitgehend naturbelassenen Strecke geboten. Eine Neuerung bietet das OK zudem Erstläufern an. Geschaffen wurde ein kleines Brettchen, auf dem die Starter ihre Medaillen befestigen können. Dieses Brettchen ist mit der Silhouette von Bräunlingen gestaltet. Ein kleines zusätzliches Bonbon für die Athleten.