Schwarzwald-Marathon: (daz) Mit insgesamt 2700 Startern verzeichnete der 51. Schwarzwald-Marathon rund um Bräunlingen wieder eine ausgezeichnete Zahl an Läufern, die den Organisatoren ein Lächeln ins Gesicht zauberte.

Fazit: Ein Wort reichte OK-Chef Frank Kliche für sein Fazit des 51. Schwarzwald-Marathons: „erfolgreich“. Kliche freute sich über die 2700 Starter ebenso, wie über den reibungslosen Ablauf an beiden Tagen. Das mache Mut für die kommenden Jahre. Kliche: „Wenn wir dieses tolle Niveau in allen Bereichen halten, bleibt die Veranstaltung weiterhin eine Erfolgsgeschichte. Wir werden auch zukünftig nicht ruhen und streben weitere Verbesserungen an. Mit dem 51. Marathon bin ich sehr zufrieden.“

Schülerlauf: Deutlich in die Höhe schossen in diesem Jahr die Teilnehmerzahlen beim Schülerlauf. Um rund ein Drittel wurde die Vorjahreszahl überboten. Darauf waren die Organisatoren allerdings nicht vorbereitet, denn die 250 bereitgelegten Medaillen waren im Handumdrehen vergriffen. Schnell wurden weitere organisiert, damit sich auch jeder Teilnehmer stolz eine Plakette um den Hals hängen durfte. Auch beim Nordic Walking über zehn Kilometer geht die Tendenz der Starter wieder leicht nach oben. Bei den Schülern gab es indes bei einem Lauf das Novum, dass der Spitzenreiter das Feld einmal überrundete und sich dann wieder im Hauptfeld einreihte.

Stadtlauf: Auch der Lauf über zehn Kilometer erfreut sich einer regen Nachfrage. 618 Athleten hatten sich in die Startliste eingetragen, von denen 461 das Ziel erreichten.

Pfarrer: Erstmals gab der neue Bräunlinger Pfarrer Manuel Grimm kurz nach dem Start an der Kirche den Läufern seinen Segen. Grimm ist neu in Bräunlingen und übernahm diese Aufgabe gern.

Satellitentelefone: Um auf der Strecke noch besser vernetzt zu sein, hat das OK weitere Satellitentelefone beschafft. Dadurch ist im Notfall Hilfe noch schneller vor Ort. Vor allem die Mediziner, Streckenbetreuer und das gesamte Sanitätspersonal sind damit ausgerüstet.

Ärzte: Im Zielbereich wurde die Zahl der Ärzte in diesem Jahr auf zwei verdoppelt. Das Organisationskomitee entschied sich dafür, um ebenfalls im Notfall schneller reagieren zu können.

Mittelalter: Bei den zwei Hauptläufen im Marathon und Halbmarathon melden sich immer mehr Läufer an, die im Schnitt 40 Jahre alt sind. Die Alterspyramide zeigt zwischen 38 und 45 Jahren den größten Ausschlag. Ältester Läufer beim Marathon war diesmal ein Sportler des Jahrgangs 1940, beim Halbmarathon ein Läufer des Jahrgangs 1941.

Brettchen: Das neu gestaltete Brettchen für Erstläufer mit der Silhouette von Bräunlingen und dem Logo des Schwarzwald-Marathons fand bei seiner Premiere ein gutes Interesse. Zum Preis von zehn Euro haben die Läufer eine schöne Erinnerung, zumal sie auf dem Brettchen auch ihre Medaille befestigen können.

Helfer: Ohne die zahlreichen Helfer und Betreuer ist ein Ereignis wie der Schwarzwald-Marathon undenkbar. Am Samstag und Sonntag waren zwischen 500 und 600 Helfer rund um die Strecke im Einsatz.

Lenny: Das im vergangenen Jahr erstmals in Erscheinung getretene neue Maskottchen Lenny ist längst unverzichtbar geworden. Vor allem am Samstag bei den Schülerläufen wurde Lenny oft für Fotos mit den Schülern und Kindern gerufen. Gern kam Lenny diesen Wünschen nach und hat sich einmal mehr als kleine Attraktion bestätigt.

Schmuck: Die Marathon-Staffeln haben sich in Bräunlingen bestens bewährt. Am Sonntag gingen 33 Staffeln auf die Strecke. Während die auf Sieg und gute Platzierungen ausgerichteten Staffeln ihren Lauf professionell angehen, vor allem auch in den Wechselzonen, gab es einige Hobbyläufer, die auch optisch den Lauf aufwerten. So waren am Sonntag Staffeln der Frauen in bayerischen Lederhosen oder mit gelben Röckchen durchaus ein Blickfang.