Ringen, Bundesliga Endrunde: ASV Mainz – SV Triberg 19:13 – Mit einer beachtlichen Leistung beendeten die Triberger Bundesliga-Ringer die Saison 2017. Beim hohen Favoriten in Mainz schlugen sich die Schwarzwälder im Viertelfinal-Rückkampf wacker. Das Team von Trainer Kai Rotter gewann vor 450 Zuschauern vier Einzelkämpfe. Den Vorkampf hatte Triberg allerdings deutlich verloren, sodass das Viertelfinal-Aus schon zuvor so gut wie sicher war.

Die Einzelkämpfe:

Bis 57 kg griechisch-römisch: Zum Auftakt erhielt der Mainzer Eldaniz Azizli vier Punkte kampflos. Die Triberger konnten die Gewichtsklasse nicht besetzen, da ihr Leichtgewichtler Aleksei Kinzhigaliev bei der russischen Nationalmannschaft im Einsatz war (Gesamtstand: 4:0). 130 kg Freistil: Gabriel Stark – Coskun Öztürk 4:0 – Ersatzmann Öztürk war in seiner ungewohnten Stilart gegen Stark chancenlos und verlor nach fünf Minuten technisch überhöht (8:0).

61 kg: Burak Demir – Dominik Kitiratschky 4:0 – Auch Kitiratschky war auf verlorenem Posten. Nach drei Minuten und 20 Sekunden hatte Demir die Punkte für den Überlegenheitssieg zusammen (12:0). 98 kg gr.: Wladimir Remel – Oliver Hassler 0:1 – Im seinem voraussichtlich letzten Kampf für die Triberger zeigte Hassler noch einmal Kampfgeist. Über sechs Minuten bekämpften sich die beiden.

Am Ende setzte sich Hassler knapp durch (12:1). 66 kg: Ilir Sefaj – Aleksan Mikayelyan 0:4 – Mikayelyan spielte seine ganze Klasse aus und war bereits nach zwei Minuten Überlegenheitssieger (12:5).

86 kg Fr.: Ercihan Albayrak – Ahmed Dudarov 0:4 – Der Triberger krönte seine hervorragende Saison mit einem „Vierer“. Nach fünfeinhalb Minuten hatte Dudarov den Überlegenheitssieg in der Tasche (12:9). 71 kg Fr.: Niklas Dorn – Adrian Wolny 2:0 – Wolny zeigte erneut ein starke Leistung, musste am Ende aber eine Punktniederlage einstecken (14:9).

80 kg gr.: Mark Madsen – Simon Günter 4:0 – Gegen den Olympia-Zweiten von 2016 war für Günter nichts zu holen. Immerhin wehrte er sich gegen den dänischen Spitzenringer knapp dreieinhalb Minuten, ehe Madsen technisch überlegen gewann (18:9). 75 kg gr.: Ruslan Kudrynets – Benedikt Rebholz 1:0 – Auch Rebholz verkaufte sich so teuer wie möglich, verlor jedoch knapp (19:9). 75 kg Fr.: Dzhan Bekir – Roman Dermenji 0:4 – Im letzten Kampfs des Abends zeigte Dermenji einige klasse Aktionen und wurde nach vier Minuten Überlegenheitssieger (Endstand: 19:13).

Im Halbfinale um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft kommt es am Samstag, 6. Januar, zu den Duellen SV Wacker Burghausen gegen ASV Mainz und TuS Adelhausen gegen KSV Köllerbach. Die Rückkämpfe in Mainz bzw. Köllerbach sind am 13. Januar.