Ringen, Bundesliga: SV Triberg – ASV Urloffen (Samstag, 19.30 Uhr) – Finalrunde heißt das klare Saisonziel der Triberger Bundesliga-Ringer. Soll dieses Ziel erreicht werden, ist am Samstag ein Heimsieg Pflicht. Bei einer Niederlage im Kellerduell rückt das Achtelfinale für die Triberger in weite Ferne. Auch Tribergs Trainer Kai Rotter weiß, dass für sein Team einiges auf dem Spiel steht: „Wenn alle konzentriert ihre Aufgabe erledigen, bin ich guter Dinge. Aber wir dürfen uns keine Aussetzer erlauben. Ansonsten wird’s schwierig mit der Finalrunde“, so Rotter, der immer noch den „Nackenschlag in Nackenheim“ vor zwei Wochen im Kopf hat. Dort gingen mit Oliver Hassler und Viktor Nemes gleich zwei Triberger auf die Schultern, die eigentlich gewinnen sollten. Dadurch ging auch der Mannschaftskampf verloren.

Das kampffreie, vergangene Wochenende nutzten die Triberger „um“, so Rotter, „die Köpfe freizubekommen“. Mit frischen Kräften will der SVT nun im vierten Saisonkampf die ersten Punkte holen. Auch bei den Urloffenern steht vor dem Südbaden-Derby auf der Habenseite noch die Null.

Kai Rotter hofft vor dem Prestige-Duell, dass sein Team erstmals in Bestbesetzung antreten kann. Dies würde bedeuten, dass der türkische 57 kg-Freistillspezialist Özbekhan Güclü seine Premiere im SVT-Trikot feiert. Offen lässt sich der Triberger Coach, wen er in der 86 kg-Griechisch-Klasse einsetzen wird. Mit seinem Bruder Jan Rotter und 75 kg-Weltmeister Viktor Nemes hat er hier zwei starke Optionen.

Personelle Überraschungen dürfte es weder bei den Tribergern noch beim Gäste-Team von Trainer Harald Hertwig geben. Urloffen trat in den ersten vier Saisonkämpfen nur mit geringen personellen Änderungen an. Kai Rotter hat ebenfalls kaum Alternativen in seinem Kader.

In der vergangenen Saison machte Triberg keine guten Erfahrungen mit den Urloffenern. Beide Kämpfe gingen an den ASV. Umso motivierter dürfte das Rotter-Team diesesmal sein.

„Zweite“ gegen Spitzenreiter

Oberliga Südbaden: SV Triberg II – KSV Hofstetten (Samstag, 18 Uhr) – Auch die Triberger Reserve wartet noch auf den ersten Saisonerfolg. Gegen Hofstetten dürfte sich das kaum ändern. Zum einen haben die Triberger mehrere Verletzte zu beklagen, zum anderen reist Hofstetten als verlustpunktfreier Spitzenreiter an den Wasserfall.