Ringen, Bundesliga: ASV Mainz – SV Triberg 22:8 – Wie erwartet mussten sich die Triberger beim Top-Team der Liga deutlich geschlagen geben. „Meine Mannschaft kämpfte im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Da war einfach nicht mehr drin“, meinte Tribergs Trainer Kai Rotter nach dem ungleichen Duell in Mainz. Der Blick von Rotter ging schon am Samstagabend wieder nach vorne: „Wir müssen schnell die Köpfe frei bekommen. Denn jetzt warten drei sehr wichtige Kämpfe auf uns“.

Die Einzelkämpfe:

57 kg: Eldeniz Azizli – Aleksei Kinzihigaliev 4:0 – Gegen den internationalen Spitzenringer versuchte Kinzihigaliev mitzuhalten, verlor jedoch in der vierten Minuten überhöht (Gesamtstand: 4:0). 130 kg: Georg Gabriel Stark – Rares Chintoan 1:0 – Der Triberger Schwergewichtler blieb hinter den Erwartung. Hier hatte sich der SVT einen Sieg erhofft (5:0). 61 kg: Atli Suleymann – Vladislav Wagner 4:0 – Wagner war zu schwer. Den Freundschaftskampf verlor er technisch überhöht (9:0).

98 kg: Wladimir Remel – Oliver Hassler 0:2 – Hassler bestimmte den Kampf und erfüllte mit dem Sieg seine Pflichtaufgabe (9:2). 66 kg: Ilir Sefai – Kristijan Fris 0:2 – Fris hatte es mit einem unangenehmen Gegner zu tun. Der Serbe war auf dem besten Weg zu drei Mannschaftspunkten, gab jedoch noch einige Zähler ab (9:4).

86 kg: Ercihan Albayrak – Ahmed Dudarov 0:4 – Dudarov zeigte eine bärenstarke Vorstellung. Nach vier Minuten und 13 Sekunden war sein Überlegenheitssieg unter Dach und Fach (9:8). 71 kg: Tim Müller – David Wollny 4:0 – Der junge Wolny kämpfte gegen den deutschen Meister zwar konzentriert, war aber dennoch chancenlos und verlor technisch überhöht (13:8).

80 kg: Mark Madsen – Sohayb Musa 4:0 – Auch für Musa gab es gegen den internationalen Spitzenringer nichts zu holen. Nach vier Minuten stand Madsen als Überlegenheitssieger fest (17:8). 75 kg gr: Ruslan Kudrynets – Benedikt Rebholz 1:0 – Rebholz lieferte sich mit dem Mainzer ein spannendes Duell. Allerdings fand er kein Mittel, um zu punkten und kassierte dadurch eine knappe Niederlage (18:8). 75 kg fr.: Soner Demirtas – Roman Dermenji 4:0 – Der amtierende Europameister war für Dermenji zwei bis drei Nummern zu groß. Nach 3.44 Minuten wurde Demirtas Überlegenheitssieger (Endstand: 22:8).

Triberger wollen Revanche

SV Triberg – SVA Nackenheim (Dienstag, 15 Uhr) – Bereits am Dienstag müssen die Triberger erneut auf die Matte. Gegen die Gäste aus Nackenheim haben die Schwarzwälder noch eine Rechnung zu begleichen. Im Vorrundenkampf musste Triberg zwei unnötige Schulterniederlagen einstecken und verlor dadurch den Mannschaftskampf. „Die Jungs wollen sich am Dienstag revanchieren und sind alle heiß“, kündigt Kai Rotter vor dem Duell gegen den Aufsteiger an.

Prominentester Neuzugang der Nackenheimer ist Denis Kudla. Der Olympia-Dritte von 2016 und Vize-Weltmeister von 2017 wird voraussichtlich auf Oliver Hassler treffen.

Oberliga Südbaden: SV Triberg II – Olympia Schiltigheim II 0:40 – Triberg ließen eine Klasse unbesetzt und zwei Ringer des SVT hatten Übergewicht. Dadurch wird der Kampf mit 40:0 für Schiltigheim gewertet. Am Mittwoch (17 Uhr) müssen die Triberger im Derby beim KSK Furtwangen antreten.