Fußball-Landesliga: SV Denkingen – SV Geisingen (Sonntag, 15 Uhr). (daz) Einer Achterbahnfahrt glichen zuletzt die Spiele und Ergebnisse des SV Geisingen. Immer wenn sich die Elf etwas aus dem Tabellenkeller befreit hatte, gab es wieder einen Rückschlag, wie zuletzt mit der Heimniederlage gegen Furtwangen. „Dieses Auf und Ab ist auch ein Resultat des Trainings. Zwar sind immer 16 bis 17 Spieler da, aber wenn Leistungsträger fehlen, kannst du nicht so arbeiten, wie man es sich vorstellt“, sagt Geisingens Spielertrainer Marijan Tucakovic.

Auf die Geisinger wartet am Sonntag eine längere Anreise zu einem Mitaufsteiger. Tucakovic tritt die Fahrt durchaus mit einigen Sorgenfalten an. Schließlich fehlen zwei wichtige Spieler. Johannes Amann hat sich krank abgemeldet und Dominik Herfort fällt verletzt aus. Tucakovic gab gegen Furtwangen nach seinem Handbruch bereits ein kurzes Comeback und wird wohl auch am Sonntag mit einer Schiene selbst spielen. „Sicherlich nicht von Angang an, aber für 45 Minuten sollte es reichen“, sagt der Trainer.

Für Tucakovic spielt es aktuell keine Rolle, wie die nächsten Gegner heißen und wo sie in der Tabelle stehen. Für ihn zählt nur eines: „Wir brauchen Punkte.“ Dagegen spricht allerdings die bisherige Auswärtsbilanz der Geisinger, die es bei vier Auftritten in der Fremde lediglich auf zwei Punkte brachten und selbst nur drei Treffer erzielten. Die im August von Tucakovic geäußerte Hoffnung, eine stressfreie Saison zu erleben, scheint aktuell in Gefahr zu sein. Offensiv wird sich der Trainer etwas einfallen lassen müssen, denn Denkingen glänzt bisher mit einer stabilen Abwehr. Die sollten auch die Geisinger haben, denn sie haben bisher die zweitmeisten Tore aller Teams der Liga kassiert. Diese Flut von Toren (27) lässt sich auch bei noch so guten eigenen Abschlüssen kaum ausgleichen.