Feldhockey, 1. Verbandsliga: Die Hockey-Herren der SG Villingen-Schwenningen starten am Samstag in Heilbronn in die Verbandsliga-Saison und bleiben, was die Zielvorgabe betrifft, gewohnt zurückhaltend. Derweil löst Rückkehrer Robby Doser bei den Doppelstädtern mehr Euphorie aus, als die neuen Teams in der Liga.

Ein zufriedenstellender 5. Platz war es am Ende der vergangenen Saison für die Hockey-Männer aus der Doppelstadt und damit ein weitgehend sorgenfreies Jahr. Aus der Liga verabschiedeten sich Meister HC Konstanz und Schlusslicht Heidenheimer SB. Neu dazugekommen sind der VfB Stuttgart (Oberliga) und Heilbronn (2. Verbandsliga). Wer glaubt, dass nach dem erfolgreichen Abschneiden höhere Ziele angestrebt werden, der irrt. Auch in dieser Spielzeit soll es der frühzeitige Klassenerhalt für die Spielgemeinschaft sein: „Sicherlich sind wir in den vergangenen Jahren besser geworden. Aber die meistens Teams, auch die Neulinge, stehen gefühlt noch vor uns“, schätzt SG-Trainer Philipp Bauer das Kräfteverhältnis ein.

Umso wichtiger dürfte die Rückkehr von Robby Doser (Uhlenhorster HC) in den Süden sein. In einem Jahr beim Hamburger Bundesliga-Klub sammelte der 20-Jährige eine Menge Erfahrung und zeigte bereits in der Vorbereitung, über welche individuelle Klasse er verfügt. „Robby ist im Eins-gegen-Eins fast nicht zu stoppen, hat eine enorme Präsenz und wird uns gerade in den engen Spielen helfen“, schwärmt Bauer von seinem einzigen Neuzugang. Abgänge gibt es keine zu verzeichnen, doch mit Konstantin Schaller fällt eine wichtige Option für die Offensive der Hockey-Herren für längere Zeit aus.

Zum Auftakt geht es für die SG Villingen-Schwenningen zum Aufsteiger Heilbronn, wo es ein weiteres Wiedersehen geben wird. Auf Heilbronner Seite spielt mit Klemens Barthle ein langjähriger Teamkollege der Spielgemeinschaft mit. Er verfügt über ähnliche Qualitäten wie sein Kumpel Robby Doser. „Das wird ein interessantes Duell, insbesondere wenn Klemens und Robby aufeinandertreffen. Da wird die Freundschaft ruhen“, glaubt SG-Coach Philipp Bauer.