Ringen, Regionalliga: KSV Tennenbronn – AB Aichhalden (Freitag, 21 Uhr) – (am) Ganz anders als im Vorjahr ist die Lage des Ringer-Trios der Raumschaft Schramberg. Damals belegten Sulgen, Tennenbronn und Aichhalden die Plätze 2 bis 4 und zählten zu den Bundesligakandidaten – jetzt hängen Sulgen und Aichhalden am Tabellenende und Tennenbronn liegt im Mittelfeld. Das anstehende Lokalderby verliert deshalb aber nichts an seiner Zugkraft, denn es geht nicht nur alleine ums Prestige, sondern auch um dringend benötigte Punkte.

Aufgrund der Tabellenlage ist der Druck bei den Tennenbronnern etwas geringer. Die Statistik weist den KSV seit 2015 immer als Vorrundensieger gegen Aichhalden aus. Trotz dieser Fakten möchte Trainer Mathias Brenn nichts von einer Favoritenrolle wissen.

Aichhalden ist trotz der unbefriedigenden Tabellenlage kein Spielball der Liga, sondern hat gegen die Spitzenteams Reilingen-Hockenheim, Schriesheim und Viernheim starke Kämpfe und achtbare Ergebnisse abgeliefert. Die Mannschaften von Tennenbronn und Aichhalden kennen sich gut und wissen um die gegenseitigen Stärken und Schwächen. Die Personaldecke gibt bei beiden Teams nicht allzu viele taktische Wechselmöglichkeiten her und man darf gespannt sein, ob einer der beiden Trainer noch ein Ass aus dem Ärmel zaubern kann. Wie immer verspricht das Derby Stimmung und Emotionen pur und die Ringer werden sich auf der Matte nichts schenken.

Bezirksliga: KSV Tennenbronn II – AB Aichhalden II (Freitag, 19.30 Uhr) – Das „kleine Derby“ zur Einstimmung bestreiten vorab die Reservemannschaften. Tennenbronn II mit 6:4 Punkten und Aichhalden II mit 5:5 Zählern liegen in der Tabelle dicht beieinander in der Mitte der Bezirksliga. Auch hier wird ein enges und spannendes Kräftemessen erwartet.