Basketball, ProB: (mst) Die Wiha Panthers Schwenningen haben den sechsten Spieler für die kommende Saison in der ProB unter Vertrag genommen. Vom FC Schalke 04 kommt der 23-jährige Leon Friederici.

"Leon hat mich im Probetraining voll überzeugt und ich freue mich, dass er sich für uns entschieden hat", äußert sich Panthers-Trainer Alen Velcic zum dritten externen Neuzugang im Kader des Regionalliga-Meisters. Der 83 Kilogramm schwere und 1,89 Meter große deutsche Aufbauspieler ist nach Kosta Karamatskos, Darius Pakamanis und Dion Braimoh bereits der vierte Spieler, der auf den "kleinen" Positionen einsetzbar ist. Velcic ergänzt aber, Friederici könne mehrere Positionen spielen, womit auch der Flügel gemeint ist.

Der ehemalige Schalker bringt bereits ProB-Erfahrung mit. Im Vorjahr schaffte er mit den Knappen den Aufstieg in die ProA, zu dem er zunächst als Stamm-, dann als Ergänzungsspieler seinen Teil beisteuerte. Davor spielte er zwei Jahre lang für die Crailsheim Merlins und genoss beim Mitteldeutschen BC eine angesehene Basketballausbildung.

In rund 15 Minuten Spielzeit verbuchte Friederici im Vorjahr vier Punkte, einen Assist sowie einen Rebound. Zudem lagen seine Wurfquoten leicht unter dem Durchschnitt. Sein neuer Trainer Alen Velcic ist sich aber sicher, "dass er uns sportlich in jedem Fall sehr weiterhelfen wird. Nach seinem Auftritt bei seinem Besuch in Villingen-Schwenningen bin ich davon überzeugt."

Mit Friederici sind sechs von zehn Kaderplätzen bei den Panthers belegt, zudem stellt der jüngste Neuzugang der vierte von sechs "Local Players" dar. In der ProB müssen zu jedem Zeitpunkt des Spiels mindestens drei Spieler auf dem Feld stehen, die das Basketballspielen in Deutschland erlernt haben. Deshalb liegt Alen Velcics Fokus bei der Kaderplanung besonders auf dem deutschen Spielermarkt. Im August soll die Vorbereitung auf die Ende September beginnende Saison starten. Velcic hofft, den Kader bis dahin komplettieren zu können.

Auch abseits des Spielfelds vermeldeten die Panthers Fortschritte. Nach Abstimmung mit der Stadt Villingen-Schwenningen ist es den Basketballern nun möglich, bei besonders gut besuchten Spielen die Kapazität der Deutenberghalle von bisher 1172 Plätzen auf über 1400 zu erhöhen. Dafür sollen die bisher freien Flächen hinter den Körben bestuhlt werden. "Da wir uns in vielen Partien eine vierstellige Besucherzahl erwarten, war dieser Schritt notwendig, wenn die Kartennachfrage steigt", erklärt Pressesprecher Holger Rohde die Maßnahme.