Fußball-Landesliga: FC Singen – DJK Donaueschingen (Samstag, 15.30 Uhr). (daz) Nach dem verrückten Pokalerfolg am Mittwoch in Überlingen (4:3) steht für die Donaueschinger die nächste Reise zum Verbandsliga-Absteiger an. Das Momentum sollte auf der Seite der Allmendshofener stehen, denn wer aus einem 0:3 noch ein 4:3 macht, dürfte viel Rückenwind für die nächste Aufgabe haben. „Es war ein kurioses Spiel, wie man es selten erlebt. Wir haben immer an uns geglaubt und viel Moral gezeigt“, lobt Trainer Tim Heine seine Schützlinge.

Nun geht der Blick wieder ganz auf den Liga-Alltag. Noch lässt sich das wahre Leistungsvermögen der Gastgeber kaum einschätzen, da Singen erst ein Punktspiel absolviert hat und dabei in Denkingen leer ausging. Da für die Elf vom Hohentwiel auch schon im Verbandspokal in Runde eins das Aus kam, bestritt die Mannschaft zuletzt zwei Freundschaftsspiele gegen unterklassige Vereine. Die bekanntesten Akteure sind der Ex-Villinger Christian Jeske und der ehemalige Bad Dürrheimer Zvonimir Fantov. Offenbar sehr stark ist der erst 18-jährige Portugiese Daniel Antunes Simoes einzuschätzen.

„Singen ist eine kleine Wundertüte. Da die Mannschaft nur ein Punktspiel bestritten hat, ist es schwer, die richtigen Informationen zu bekommen“, ergänzt Heine.

Da die Pokalpartie am Mittwoch in Überlingen physisch und psychisch Kraft gekostet hat, wird sich der DJK-Trainer genau überlegen, mit welchen elf Akteuren er beginnt. Möglicherweise wird Hendrik Hölzenbein eine kleine Erholungspause bekommen. Florian Kleinhans und Jannik Beha haben kleinere Blessuren aus der Partie am Bodensee mitgebracht. Die Rotation in der Mannschaft könnte somit durchaus etwas größer ausfallen.