Berglauf: (sti) Bei der deutschen Berglaufmeisterschaft im niederbayrischen Bayrisch Eisenstein gewannen Maximilian Zeus (DJK Weiden) und die U20-Weltmeisterin Sarah Kistner (MTV Kronberg) die Titel. Die Meisterschaft wurde im Rahmen des Arberlandlaufes ausgetragen. Vom Start in Bayrisch Eisenstein galt es bis zum Ziel auf den Gipfel des Großen Arbers 13,8 Kilometer mit einer Höhendifferenz von 887 Meter zu laufen.

Mit guten Ergebnissen kehrten die Bergläufer/innen aus dem Schwarzwald von den Titelkämpfen im Bayrischen Wald zurück. Für das Topergebnis aus regionaler Sicht sorgte Benedikt Hoffmann, der als Lehrer in Neustadt tätig ist und als diesjähriger Schluchseelaufsieger mit Streckenrekordzeit für Schlagzeilen sorgte. Da Hoffmann sich derzeit auch noch auf die in zwei Wochen staffindende Deutsche 100 km- Meisterschaft vorbereitet , war er nur mit wenig berglaufspezifischem Training bei der deutschen Berglaufmeisterschaft gestartet. „Die Qualifikation für die Berglauf-Europameisterschaft am 8.Juli in Slowenien ist mein Minimalziel“, hatte er im Vorfeld als Ziel formuliert. Dafür hätte Platz vier gereicht. Doch es kam anderes. Benedikt Hoffmann belegte den zweiten Platz und gewann nach 2012 in Zell am Harmersbach zum zweiten Mal die Silbermedaille. Mit seiner Zeit von 58:10 Minuten war Hoffmann nur 14 Sekunden langsamer als der Sieger.

Bei den Frauen überzeugte Katrin Köngeter aus Unterkirnach in einem stark besetzten Feld mit einem guten siebten Platz. Nachdem sie kürzlich zum zweiten Mal den Schluchseelauf gewonnen und bei der deutschen Hochschulmeisterschaft über die Halbmarathonstrecke Platz zwei belegt hatte, wartete die Läuferin erneut mit einem tollen Ergebnis auf.

In Bayrisch Eisenstein wurde auch die deutsche Seniorenmeisterschaft im Berglauf ausgetragen. Dabei gab es in der Klasse M65 durch Meinrad Beha und Siegfried Blum einen Doppelsieg für die Senioren des LT Unterkirnach. Meinrad Beha, der schon seit Jahrzehnten auf nationaler und internationaler Ebene in seinen Altersklassen Titel und Medaillen sammelt, war auch diesmal in 1:23:32 Stunden nicht zu schlagen und gewann die Goldmedaille. „Ich war selbst etwas überrascht, denn die Vorbereitung auf den Wettkampf war nicht gerade ideal“, meinte der Unterkirnacher nach dem Erfolg. Rund dreieinhalb Minuten später erreichte sein Mannschaftskamerad Siegfried Blum das Ziel und holte Silber. Gemeinsam mit Albert Eugen Vetter, der in der M60 Fünfter wurde, gab es noch die Goldmedaille in der Mannschaftswertung M60 und älter. Bronze gewann in der W 60 Elfriede Ganter (LT Unterkirnach). Manfred Kiene (LT Furtwangen) wurde in der M 40 Sechster.