Fußball-Landesliga: FC Furtwangen – DJK Donaueschingen (Freitag, 19 Uhr). (daz) Die Furtwanger haben Gefallen daran gefunden, die Schwarzwald-Derbys auf eigenem Platz am Freitagabend auszutragen. Die guten Zuschauerzahlen in den ersten Spielen haben die Bregtäler bestätigt. Mit den Donaueschingern kommt nun der Spitzenreiter nach Furtwangen und mit der DJK auch Trainer Tim Heine, der die Bregtäler fünf Jahre trainiert hat und den Großteil der Spieler aus dem Effeff kennt.

Seit dieser Woche haben bei Furtwangen Kapitän Jörg Ringwald und dessen Stellvertreter Patrick Staudt die Trainingsarbeit übernommen. Matthias Vollmer bleibt Co-Trainer. Alle drei werden die Aufstellung für das Derby erarbeiten. „Da haben wir die Qual der Wahl. Bei uns sind alle Spieler an Bord und die Motivation ist groß. Donaueschingen ist als Spitzenreiter natürlich Favorit, doch wir sind enger zusammengerückt“, sagt Ringwald. Die Bregtäler setzen ganz darauf, dass die komplette Mannschaft alles geben wird, um den zwei Spielertrainern den bestmöglichen Start zu verschaffen.

Dass DJK-Trainer Heine die Furtwanger genau kennt, ist für Ringwald kein Nachteil. Er dreht den Spieß um: „Auch wir kennen Tim, wissen was er denkt und wie er seine Elf motiviert.“ Respekt haben die Furtwanger vor der starken Offensive der DJK. „Wir werden die richtige Mischung finden, um strukturiert und nicht kopflos zu spielen“, ist sich Ringwald sicher.

Die Donaueschinger sind seit neun Pflichtspielen ungeschlagen. Auf den Weg ins Pokal-Halbfinale haben sie in der ersten Pokalrunde auch Furtwangen (3:1) besiegt. „Furtwangen gehört nicht in den Tabellenkeller der Liga und ich bin mir sicher, sie werden sich da rauskämpfen. Natürlich hätte ich nichts dagegen, wenn der Aufwärtstrend erst eine Woche später beginnt“, sagt Tim Heine. In der vergangenen Saison, als Heine noch in Löffingen arbeitete, machten die Allmendshofener mit dem FC Furtwangen keine guten Erfahrungen. Auf eigenem Platz gab es eine 3:7-Pleite und im Bregtal siegte ebenfalls Furtwangen mit 4:2.

Jannik Beha und Sebastian Sauter fallen bei der DJK weiterhin verletzt aus. Zudem stehen für die Partie auch Hendrik Hölzenbein und Schlussmann Sebastian Neininger nicht zur Verfügung. Zwischen den Pfosten wird der vor der Saison aus Wolterdingen gekommene Janik Schulz sein Landesliga-Debüt geben. „Er hat gut trainiert und auch in der zweiten Mannschaft ordentliche Spiele abgeliefert. Sein Einsatz ist kein Risiko“, so Heine. Der Trainer hofft, wie einige im Umfeld der DJK, dass in Furtwangen nach den Turbulenzen der vergangenen Tage auf der Trainerbank etwas Verunsicherung gibt.