Leichtathletik: Andreas Probst (Aachener TG) und Julia Fatton (TV Rheinau) sind die Sieger des dritten Hallenmarathons in der Geisinger Inline-Arena. Sie benötigten jeweils 2:42,35 bzw 3:22,50 Stunden für die Marathondistanz. Beim Halbmarathon waren Peter Fane aus Hüfingen in 1:12,05 Stunden und Susanne Gölz (LC Breisgau) in 1:23, 49 Stunden die Schnellsten.

Wo normalerweise die Speedskater ihre Runden drehen, schnürten die Leichtathleten nun schon im dritten Jahr ihre Laufschuhe und absolvierten auf dem 200 Meter langen Oval die einzelnen Laufdistanzen. Beim Blick aus dem Fenster am Sonntagmorgen durften die Athleten froh sein, nicht auf einer Strecke im Freien laufen zu müssen. Zwar lud die schneebedeckte Landschaft zum Joggen oder Spazierengehen ein, jedoch nicht zu einem Marathon.

49 Läufer und Läuferinnen machten sich am Sonntagmorgen in dem beschaulichen Donaustädtchen auf die 211 Runden der Marathondistanz. Andreas Probst hieß der Sieger in der Zeit von 2:42,35 Stunden. Der 33-jährige Trierer, der in der Schweiz arbeitet und lebt, holte sich gleich bei seinem ersten Hallenmarathon-Start überhaupt souverän den Sieg. „Es war mal etwas anderes. Zudem wollte ich den Hallenmarathon als Trainingslauf für die anstehende Freilandsaison nutzen“, sagte der Marathon- und Ultraläufer.

Der Konstanzer Thomas Knittel (2:54,09 Stunden) belegte mit knapp 12 Minuten Rückstand den zweiten Platz. Auch für ihn war es der erste Hallenmarathon überhaupt. „Ich wollte einfach mal etwas anderes machen. Das im Kreis laufen war kurzweiliger als gedacht“, sagte der ebenfalls 33-Jährige mit einem Lachen. Auch Knittel ist im Marathonsport zu Hause, zudem betreibt er Triathlon. Dritter wurde Christopher Greenaway vom Sanwald-Laufteam, er benötigte 2:57,17 Stunden für die 211 Runden. Bester Lokalmatador über die 42,195 Kilometer war, wie schon im Jahr zuvor, Lars Schweitzer vom Lauftreff Pfohren. Er wurde holte in der Zeit von 2:58,18 Stunden seinen vierten Platz. „Lange habe ich auf Rang drei geschielt. Doch ab Kilometer 30 merkte ich, dass der spätere Drittplatzierte immer mehr aufholte. Am Ende musste ich ihn ziehen lassen, freue mich aber über meinen vierten Platz hier in Geisingen“, sagte der 30-jährige Sportmanagement-Student. Schnellste Frau war Julia Fatton (TV Rheinau) in 3:22,50 Stunden. Es war der zweite Sieg nach 2017 für die Ultraläuferin.

Nach den Schülerläufen folgte der Halbmarathon. Hier lief Daniel Fane aus Hüfingen ein einsames Rennen. Nach der Hälfte der Halbmarathondistanz hatte er seinen schärfsten Mitkonkurrenten, Bruno Schumi (LG Brandenkopf), bereits überrundet und siegte in der sensationellen Zeit von 1:12,05 Stunden. Er war somit über eine Minute schneller als bei seinem Vorjahressieg. Schumi kam auf Rang zwei in 1:13,41 Stunden, gefolgt von Daniel Busch (Sieben Zwerge) in 1:25,23 Stunden. Schnellste Frau beim Halbmarathon war Susanne Gölz. Sie benötigte 1:23,49 Stunden, und war somit nicht nur Siegerin bei den Frauen, sondern Dritte des gesamten Läuferfeldes. Es folgten Regina Brendle (LT Karlsruhe/ 1:37,10) vor Julia Schacherer vom ausrichtenden Verein LT Pfohren in 1:44,18 Stunden.

Beim abschließenden 10.000 Meter-Lauf gewann bei den Herren Tim Gersonde vom TSV Grafenau in 36:05,93 Minuten, bei den Frauen Ute Baisch, ebenfalls TSV Grafenau in 47:28,14 Minuten. Weitere Ergebnisse im Internet:

www.hallenmarathon-pfohren.de