Frauenfußball-Verbandsliga: (olg) Sportfreunde Neukirch – FC Freiburg/St. Georgen (Samstag, 17 Uhr). Nach zwei unglücklichen Spielen, in denen das Team von Trainer Dirk Huber jeweils eine Zwei-Tore-Führung verspielte, kommt nun der Oberliga-Absteiger nach Neukirch. Statt zuletzt sechs möglichen Punkten holten die Sportfreunde nur einen Zähler. "Es ist für die Psyche schwer, wenn man permanent in der Tabelle unten steht. Wir werden alles versuchen, um den Vorsprung auf den einen Abstiegsplatz bis zum Winter noch zu vergrößern“, lautet die Zielsetzung des Trainers. Gegen Freiburg gibt Huber die Marschroute aus, "in der Defensive gut stehen und weniger Gegentreffer zuzulassen". Zuletzt waren es zweimal vier Stück. Nur so sei die Chance da, für eine Überraschung zu sorgen. Ein schweres Unterfangen, da die Gäste zuletzt viermal ungeschlagen blieben und dabei 5:1-Treffer erzielten.

Landesliga

FV Marbach – SV Titisee (Samstag, 14.30 Uhr). Im Topspiel der beiden punktgleichen Bezirksrivalen (jeweils 16 Punkte) ist der Ausgang völlig offen. "Titisee spielt eine sehr gute Runde und hat sich weiter entwickelt. Trainerin Jasmin Kaiser macht sehr gute Arbeit“, lobt Marbachs Trainer Holger Rohde. Er kennt die Gäste, war er doch dort bis 2016 als Trainer tätig. "In der Partie treffen die besten Abwehrreihen aufeinander. da ist alles möglich", so Rohde. In den vergangenen beiden Jahren gab es aus Marbacher Sicht einige enge Partien (1:2, 5:0, 1:1, 1:1). Marbach geht in Bestbesetzung in die Partie. Seit Wochen sind immer 18 bis 19 Spielerinnen im Training. Rohde: "Wir müssen unsere Chancenverwertung optimieren. Das ist mehr eine Sache des Kopfes.“ Unter Zugzwang sind beide, da der spielfreie Tabellenführer Deggenhausertal mit einer mehr ausgetragenen Partie bereits um acht Zähler enteilt ist.

FC Schönwald – FC Grüningen (Samstag, 18 Uhr). Im Schwarzwald-Derby ist der Gast beim Aufsteiger in der Favoritenrolle. So sieht es Schönwalds Trainer Klaus-Peter Bach. "Grüningen hat eine gute Mannschaft mit Qualitäten eines Top-Teams.“ Nach fünf Niederlagen in Serie bei 3:32-Toren steht der Gastgeber auf einem Abstiegsplatz. Grüningens Trainer Mathias Limberger möchte mit seiner Elf nachlegen, um den Anschluss an die vorderen Tabellenplätze nicht zu verlieren. "Wir werden Schönwald nicht unterschätzen", betont Limberger. Schönwald kann wieder auf Sabrina Burger bauen. Grüningen muss Andrea Köpfler, Helen Knecht, Annnemarie Gnielinski, Eveline Freitag und Carina Baumann ersetzen. Dafür kehren mit Raffaela Stietz, Michelle Günthner, Eileen Bossick und Handballerin Verena Hinz (Torjägerin des Landesligisten SG HLT) vier Spielerinnen zurück.