Fußball-Bezirksliga: (daz) Frank Berrer ist nicht mehr Trainer der SG Riedböhringen/Fützen. Der A-Lizenz-Inhaber und die Führungsetage der SG haben sich getrennt. Jürgen Meister, Vorsitzender des VfL Riedböhringen, bestätigte das sofortige Ende der Zusammenarbeit und sagte: „Die Trennung erfolgte im gegenseitigen Einvernehmen. Natürlich spielte auch die sportliche Situation eine Rolle.“ Berrer selbst war am Dienstag für eine Aussage nicht zu erreichen.

Mit Michael Schrempp übernimmt zunächst der bisherige Trainer der zweiten Mannschaft die Bezirksliga-Elf. Er wird von den Spielern Michael Schmid und Philipp Gleichauf unterstützt. „Ich kann aktuell nicht sagen, ob wir bis zum Saisonende an dieser Lösung festhalten. Es ist denkbar, aber sollte sich noch ein Trainer finden, werden wir mit ihm sprechen. Auf jeden Fall wird es in den kommenden Tagen keinen unkontrollierten Schnellschuss unsererseits geben“, ergänzt Meister.

Trotz der schlechten sportlichen Lage, die SG ist mit acht Punkten aus 15 Spielen Bezirksliga-Schlusslicht, überrascht die Trennung zum jetzigen Zeitpunkt. Berrer hatte stets von viel Herzblut bei ihm und seinem Heimatverein gesprochen. Meister sieht trotz der schlechten Ausgangslage in der Liga noch Chancen auf den Klassenerhalt. „Noch sind die Konkurrenten nicht zu weit weg. Klar ist aber auch, dass wir einen perfekten Start brauchen. Wir werden zweigleisig planen.“

Mit Fabian Müller (Rückkehrer aus der Schweiz) und Fabian Jakob (FC 08 Villingen II) wurden in der Winterpause zwei Hoffnungsträger als Verstärkungen für die Mannschaft gewonnen. Ein erstes Testspiel bestreitet die SG Riedböhringen/Fützen am 15. Februar in Geißlingen.