Fußball-Verbandsliga: FC Neustadt – SV Stadelhofen (Samstag, 14.30 Uhr). (daz) Vor den Neustädter Spielern liegt eine schier unlösbare Aufgabe. Die Hochschwarzwälder starten mit einem Rückstand von zehn Punkten auf den ersten Nichtabstiegsplatz in die restlichen 17 Punktspiele. Sorgen bereitet zudem der eigene Angriff, der bei erst 14 Treffern eher ein laues Lüftchen war. Eine Erfolgsserie muss her, soll das zweite Verbandsliga-Jahr in Folge nicht mit dem Abstieg enden. „Wir geben nicht auf, auch wenn aktuell wenig für uns spricht. Ich glaube daran, dass wir zumindest gegen Stadelhofen mit drei Punkten vom Platz gehen können“, sagt Trainer Benjamin Gallmann.

Drei der nächsten vier Spiele bestreiten die Neustädter auf eigenem Platz. Der Kunstrasen ist frei, sodass der Partie am Samstag nichts mehr im Weg steht. Stadelhofen hat bereits am vergangenen Wochenende gespielt und sich dabei auf eigenem Platz gegen Linx eine 0:5-Klatsche eingefangen. „Das hat mir überhaupt nicht gepasst, denn die Stadelhofener werden nun mit viel Wut im Bauch bei uns antreten und alles unternehmen, um eine Wiedergutmachung zu betreiben“, ergänzt Gallmann. Stadelhofen hat bisher 13 Punkte mehr auf der Habenseite und war zuletzt nie ein Lieblingsgegner der Gallmann-Elf. In den drei jüngsten Vergleichen gab es für Neustadt nur einen Punkt. Im ersten Aufeinandertreffen in dieser Saison siegte Stadelhofen mit 2:0.

Personell sieht es bei den Hochschwarzwäldern nicht rosig aus. Einige Spieler haben Trainingsrückstand. Beim letzten Test am Montag in Stegen musste mit Josip Katava sogar ein Feldspieler zwischen die Pfosten. Am Samstag ist Stammschlussmann Rick Kiefer wieder dabei. Ansonsten gibt es noch einige Fragezeichen. „Bis auf zwei, drei Plätze steht die Anfangsformation. Da jedoch wohl nur 13 bis 14 Spieler zur Verfügung stehen, sind die Alternativen überschaubar“, verdeutlicht Gallmann seine Sorgen. So könnten durchaus auch wieder Akteure der zweiten Mannschaft zum Kader gehören.

Um zumindest theoretisch weiterhin eine Chance zu wahren, kann es für die Neustädter am Samstag nur ein Ziel geben. In der Vorbereitung gab es durchaus einige gute Ansätze, allerdings auch wieder Rückschläge. In Neustadt gibt sich keiner irgendwelchen Illusionen hin. Ein Abstieg wird einkalkuliert. Zunächst aber will die Mannschaft zeigen, dass sie weiterhin lebt.