Fußball-Oberliga: SGV Freiberg – FC 08 Villingen (Samstag, 15 Uhr). Die gute Nachricht: Der FC 08 Villingen wird sein Spiel am Samstag mit ziemlicher Sicherheit austragen können. Die schlechte: Es geht nach Freiberg, wo ein absolutes Spitzenteam wartet, das vergangenen Samstag den SV Oberachern mit 4:0 vom heimischen Kunstrasen schoss. Auf diesem Gelände wird auch die Mannschaft von FC 08-Trainer Jago Maric ihr Können beweisen müssen. „Freiberg galt schon vor der Saison als Meisterschafts-Mitfavorit. Sie haben aufgrund eines guten Dutzends neuer Spieler eine Weile gebraucht, zusammenzuwachsen, sind jetzt aber voll da“, sagt Maric. Der SGV verfüge über sehr viel Qualität – etwa den aktuellen Liga-Torschützenkönig Marcel Sökler (19 Treffer). „Wir lassen uns aber nicht verrückt machen. Wir haben immer noch fünf Punkte Vorsprung und eine Partie weniger ausgetragen, so dass Freiberg auch Respekt vor uns haben wird“, gibt sich Maric gelassen.

Unter der Woche waren die Trainingsbedingungen im Friedengrund nach langer Zeit wieder einmal sehr gut, so dass Maric die Wetterprobleme der jüngsten Zeit nicht als Ausrede gelten lassen möchte. „Natürlich brauchen wir noch ein paar Spiele, bis wir wieder völlig im Rhythmus sind.“ Beim Gastspiel im Württembergischen gelte es vor allem die Defensive stabil zu halten und sich keinerlei Fehler zu erlauben. Maric: „Wir möchten befreit aufspielen und unser Spiel durchziehen.“ Dazu gehöre auch, gut gegen den Ball zu arbeiten.

Personell sieht es bei den Nullachtern gut aus. Bis auf den nach wie vor rekonvaleszenten Frederick Bruno scheinen alle Akteure einsetzbar, so dass der Trainer die ein oder andere Option hat. „Die Aufstellung habe ich schon einigermaßen im Kopf. Es könnte eventuell ein, zwei Umstellungen geben, zumal wir vermutlich auch ein bisschen anderes System spielen“, hält sich der Trainer bedeckt.

Maric erwartet eine gutklassige Partie zweier technisch beschlagener Mannschaften und ein etwas anderes Spiel als zuletzt in Oberachern. „Das dürfte allein schon deshalb der Fall sein, weil der Kunstrasen in Freiberg größer ist als der Platz in Oberachern“. Zuversichtlich stimmt ihn auch, dass seine Mannschaft gelernt habe, „dagegenzuhalten“. Die Freude sei groß, dass es nach der Zwangspause aufgrund der ausgefallenen Partie gegen Ravensburg wieder um Punkte gehe.

Um Punkte geht es derweil bei der zweiten Mannschaft des Karlsruher SC nur noch bis Saisonende. Dann wird sich der Oberliga-Mitbewerber vom Spielbetrieb zurückziehen und eine Kooperation mit dem SV Spielberg eingehen. Die verbleibenden Partien in dieser Spielzeit will die von Zlatan Bajramovic trainierte KSC-Reserve aber auf jeden Fall noch bestreiten. Allerdings stehen die Nordbadener in der Oberliga bereits als erster Absteiger fest.

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