Rückblick auf den Spieltag in der Kreisliga A, Staffel 2.

Fußball-Kreisliga A, Staffel 2

Mit einem 3:0-Erfolg in Oberbaldingen hat der FC Bräunlingen die Tabellenspitze übernommen. Die Zähringerstädter sind punkt- und torgleich mit dem SV Hinterzarten, haben aber ein Spiel weniger ausgetragen. „Die Tabelle interessiert mich jetzt überhaupt nicht. Wir haben erst 16 Spiele absolviert. Da kann und wird noch viel passieren“, sagt Bräunlingens Trainer Uwe Müller. Für ihn war es ein sehr faires Spiel und auch dem Schiedsrichter zollte Müller viel Lob. „Eine souveräne Leistung. Es kam keine Hektik auf.“ Gefallen hat Müller auch, dass sich seine Elf taktisch an die Vorgaben hielt und rundum eine ordentliche Leistung zeigte. „Wir wussten, dass der TuS mit einem hohen Tempo agiert und gute Einzelspieler hat. Wir haben uns gut darauf eingestellt und die Chancen genutzt“, ergänzt Müller.

Bis zum 0:1-Rückstand war der TuS Oberbaldingen ein gleichwertiger Konkurrent der Bräunlinger. „Wir haben beim ersten Gegentor ungewollt mitgeholfen und die Vorlage gegeben. Zuvor hatten wir selbst gute Chancen. Bräunlingen agierte etwas abgezockter“, sagt TuS-Trainer Bernhard Stern. Er schickte eine Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 20,5 Jahren auf den Platz. „Mit drei Punkten hätten wir noch einmal ganz oben angreifen können. Jetzt haben wir keinen Druck mehr. Wir sind weiterhin auf einem guten Weg, um als Aufsteiger eine tolle Abschlussplatzierung zu erreichen“, ergänzt Stern.

Sehr souverän löste der SSC Donaueschingen die Heimaufgabe gegen den FC Löffingen II mit einem 3:0-Erfolg. „Der Auftritt meiner Mannschaft hat mir sehr gut gefallen. Wir haben Löffingen kaum Chancen gestattet. Das Ergebnis gibt den Spielverlauf wider. Die Leistung meiner Elf war sehr ansprechend für das erste Spiel“, lobt SSC-Trainer Thomas Minzer. Bei einer noch besseren Chancenauswertung wäre schon in den ersten 45 Minuten ein 3:0 möglich gewesen. Der dritte Treffer fiel dann unmittelbar nach dem Seitenwechsel und entschied die Partie endgültig. „Wir sind jetzt dran am Spitzen-Duo der Liga. Wir wissen aber auch, dass es noch ein weiter Weg ist und die Entscheidungen an der Tabellenspitze sehr spät fallen werden“, ergänzt Minzer.

Unter dem neuen Trainer Jörg Kienast feierte der SV Öfingen mit dem 3:0-Erfolg gegen Lenzkirch einen perfekten Einstand. Für Kienast ist es die erste Trainerstation bei den Aktiven. „Wir hatten die klarere Struktur und auch den größeren Willen. Mit dem schnellen 3:0 war die Partie frühzeitig entschieden. Für uns war wichtig, mit einem Erfolg zu starten“, sagt Thomas Klimmer, der zuletzt Interimstrainer und weiterhin Spielausschussvorsitzender ist. Wichtig war es für die Öfinger zudem, dass hinten die Null stand, nachdem die Elf im Herbst schon 48 Gegentreffer kassiert hatte. Offenbar zeigt die Arbeit von Kienast diesbezüglich schon erste Erfolge.

Einen Sieg zum Auftakt hatte sich auch der FC Hüfingen gewünscht, doch nach 90 gespielten Minuten gab es auf eigenem Platz ein 0:2 gegen den FV Möhringen, einen Konkurrenten im Tabellenkeller. „Wir erspielen uns viele Chancen, nutzen diese aber nicht. Das ist unser großes Manko. Bis zum Strafraum sieht unser Spiel gut aus, doch dann fehlt es am Abschluss“, musste Trainer David Invernot einmal mehr erkennen. Da nahezu alle Konkurrenten im Tabellenkeller gepunktet haben, ist der FC Hüfingen der Verlierer des ersten Spieltags im Kalenderjahr 2018. Invernot verbreitet jedoch Zuversicht und Hoffnung, dass seine Elf bald wieder bessere Ergebnisse abliefern wird. „Wir spielen gut. Jetzt müssen wir uns für den Aufwand auch belohnen. Es muss mehr Konsequenz in den Abschlussaktionen her. Das werden wir auch schaffen.“

Mit Trainer-Rückkehrer Andrzej Cytacki gelang dem SV Göschweiler ein 2:1-Erfolg beim FC Bad Dürrheim II. Cytacki, der die Aufgabe bis zum 30. Spieltag übernommen hat, lobte seine Mannschaft. „Wir haben es spielerisch und taktisch gut gemacht. Der Erfolg muss uns zusätzlichen Schwung geben. Wir empfangen noch alle unmittelbaren Konkurrenten auf eigenem Platz. Es wird nicht einfach, aber der Klassenerhalt sollte machbar sein“, sagt Cytacki. Dem Trainer gefiel, dass auch die Defensivarbeit gut funktionierte. Immerhin hat sich der SV Göschweiler bisher die meisten Gegentreffer (52) in der Liga eingefangen.