Rückblick auf 18. Spieltag in der Fußball-Kreisliga A, Staffel 1.

Fußball-Kreisliga A, Staffel 1

Dank einer starken zweiten Halbzeit holte der FC Fischbach in Neukirch einen 0:1-Pausenrückstand auf und ging mit einem 3:1-Erfolg vom Platz. „Ich habe meinen Spielern in der Pause gesagt, dass sie ruhig weiterspielen sollen, wir unsere Chancen bekommen und diese auch nutzen werden. Letztlich fiel das Ergebnis vielleicht um ein Tor zu hoch aus. Aber wie wir nach dem Seitenwechsel die Zweikämpfe angenommen haben, hat mir sehr gut gefallen“, bilanziert Fischbachs Trainer Günter Hirsch. Ein Extralob verteilte Hirsch an den Neukircher Schlussmann Gulizia. „Er hat viele unserer Chancen abgefangen und mehrfach glänzend pariert. Mit ihm wird Neukirch sicherlich den Tabellenkeller verlassen.“

Etwas Bedenken hat Nunzio Pastore, Trainer des FCWeilersbach, vor dem Gastspiel seiner Elf in Neuhausen. Diese Bedenken stellten sich als unnötig heraus, denn seine Elf nahm den Hartplatz an und feierte einen 4:1-Auswärtssieg. „Für uns war es wichtig, auch mal ein sogenanntes dreckiges Spiel zu gewinnen. Wir standen stets kompakt. Entgegen unserer eigentlichen Philosophie haben wir mit langen Bällen gespielt, was auch dem Untergrund geschuldet war. Wir haben nahezu nichts zugelassen“, sagt Pastore. Der Sieg sei ein Zeichen gewesen, um allen zu zeigen: „Wir sind da.“

Trotz eines Chancenverhältnisses von 11:3 und einem ähnlichen Eckballverhältnis ging die SG Vöhrenbach/Hammereisenbach mit einer 0:1-Niederlage gegen DJK Villingen II vom eigenen Platz. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat alles probiert, aber die Kugel wollte einfach nicht über die Linie. Es gibt solche Tage. Für uns ist es einfach dumm gelaufen“, bilanziert SG-Trainer Franz Ratz. Seine Elf hatte auch beim Ballbesitz deutliche Vorteile. Ratz wunderte sich zudem, dass seine Elf aus seiner Sicht einen glasklaren Handelfmeter nicht bekam. Der Trainer hat aber auch die Tabelle im Blick. „Unser Vorsprung auf den Tabellenkeller ist nicht sehr groß. Wir müssen mächtig aufpassen.“ Nun freuen sich die SG-Spieler auf das kommende Derby gegen Tannheim, erneut auf eigenem Platz. Ratz: „Da muss ich keinen Spieler extra motivieren.“

Bis auf Platz fünf hätte der FC Kappel in der Tabelle nach oben klettern können, doch die 1:2-Heimniederlage gegen Triberg verhinderte das. „Mir haben in den ersten 45 Minuten bei uns einige Tugenden wie Wille und Kampfgeist gefehlt. Nachdem wir noch unter der Woche einen Test gegen Obereschach gewonnen hatten, war das Spiel ein Rückschlag“, kommentiert Trainer Kai Bommer die Partie. Hinzu kam, dass bei Kappel schon frühzeitig Kapitän Martin Geppert verletzt vom Platz musste und die Wechselbank kaum Optionen bot. Somit bleibt es für Kappel bei einem kleinen Vorsprung auf die Abstiegszone. Bommer hofft, dass seine Mannschaft aus der Partie die richtigen Lehren ziehen wird und sich bald wieder mehr personelle Alternativen bieten.

Ein kleines Spektakel mit neun Toren gab es beim 6:3-Heimsieg des FC Tannheim gegen den FC Schonach II. Zur Pause führte Tannheim schon mit 4:0 und legte unmittelbar nach dem Seitenwechsel den fünften Treffer nach. „Wir haben unsere Chancen sehr gut genutzt. Nicht gefallen hat mir, dass wir uns nach dem fünften Treffer etwas zu sicher gefühlt haben. Drei Gegentore müssen nicht sein. Aber wir haben mit blöden Fehlern selbst nachgeholfen“, sagt Tannheims Trainer Christoph Raithel. Einerseits kann er seine Spieler verstehen, die offenbar unbewusst einen Gang zurückgeschaltet haben. Andererseits weiß Raithel, „dass sich so etwas gegen andere Teams rächen kann“. Tannheim hat mit dem Sieg die einstelligen Tabellenplätze erreicht. Raithel: „Erst nach Ostern, wenn alle die gleiche Spielzahl haben, ist die Tabelle aussagekräftig. Wir sind jedenfalls auf einem guten Weg.“

Drei Treffer auf eigenem Platz reichten dem FC Peterzell nicht, um das Punktekonto aufzubessern. Gegen Rietheim kassierte die Elf von Trainer Giovanni Mercuri eine 3:4-Niederlage. „Wir haben uns zu viele Fehler in der Defensive geleistet und so den Gegner stark gemacht. Rietheim hat eine gute Elf und wir sollten die positiven Aspekte mitnehmen. Drei Tore zu schießen, war stark“, ergänzt Mercuri. Geärgert hat sich der Übungsleiter beim Stand von 2:1 für seine Elf, als der Schiedsrichter einen Angriff wegen einer Abseitsstellung beendete. „Wir laufen zu zweit auf den Rietheimer Torhüter zu. Mindestens vier Meter fehlten, um Abseits zu pfeifen. So etwas muss der Schiedsrichter sehen. Mit einer 3:1-Führung wäre für uns sicher mehr möglich gewesen.“