Fußball-Landesliga: FC 08 Villingen II – FC Löffingen (Samstag, 12 Uhr). (daz) Zur Mittagszeit steigt am Samstag das Derby im Friedengrund. Die Partie hätte nach dem Oberliga-Spiel der Villinger „Ersten“ gegen CfR Pforzheim (14.30 Uhr) stattfinden sollen, wurde nun jedoch vor dieses Spiel gelegt.

Villingens Trainer Marcel Yahyaijan freut sich auf das Spiel gegen Löffingen und seinen „Trainerkumpel Uli Bärmann“. Er hofft schon seit Jahren auf einen sportlichen Vergleich zwischen beiden. „Natürlich kenne ich die Löffinger Mannschaft. Diese Elf hat mit Osek einen für die Liga überragenden Schlussmann und offensiv mit Gaudig und Hoheisel Spieler, die immer treffen können“, lobt Yahyaijan den Gegner. Der 08-Trainer weiß aber ebenso, dass Löffingen unberechenbar ist, wie Ausschläge im positiven und negativen Bereich zeigen.

Fünfmal in Folge und zehn Mal insgesamt blieben die Villinger bisher ohne Gegentreffer. Diese gute Defensivarbeit soll auch am Samstag der Schlüssel zum Erfolg sein. Fabio Chiurazzi und Manuel Passarella waren unter der Woche gesundheitlich etwas angeschlagen. Sollte es bei beiden nicht gehen, hätte Yahyaijan dennoch viele Möglichkeiten. Hoch im Kurs steht bei ihm Tijan Jallow, der zuletzt nur zu Kurzeinsätzen kam.

Die Löffinger sind aktuell in einer Phase, in der es ausschließlich gegen Spitzenteams geht. Am vergangenen Wochenende gegen Bad Dürrheim, nun beim FC 08 Villingen II und schließlich gegen Überlingen. „Villingen ist ein richtig guter Gegner, aber da verrate ich keine Geheimnisse. Mit einem Punkt wären wir wohl alle zufrieden“, gibt Uli Bärmann die Zielsetzung aus. Er überlegt noch, wer die gesperrten Simon Weißenberger und Johannes Kaufmann ersetzen kann. Immerhin hat Angreifer Benjamin Gaudig seine Sperre abgebrummt und steht wieder zur Verfügung. Für Bärmann ist es wichtig, „in Villingen die richtige Balance zu finden“. Natürlich weiß er um die schwer überwindbare Abwehr der Gastgeber, „doch ängstlich werden wir deshalb nicht auftreten“. Die Löffinger haben zuletzt drei Auswärtsspiele in Folge nicht verloren. Daran wollen sie am Samstag zur Mittagszeit anknüpfen.