Fußball-Kreisliga A-Ost

SV Rheintal – VfR Horheim 3:0 (2:0). – Tore: 1:0 (9.) und 2:0 (20.) Hashani, 3:0 (75.) Wagner. – SR: Leonardo Vallone (Albbruck). – Z.: 180. – Bes.: Rot für Pawlowski (SVR/70.) wg. Tätlichkeit; Altenburger (SVR/41.) hält FE von R. Zielke.

3:0. Hört sich nach einer klaren Sache an für den SV Rheintal. War es aber nicht. Der VfR Horheim leistete Widerstand, hatte Chancen, kassierte zwei vermeidbare Treffer, dazu verschoss Richard Zielke kurz vor der Pause noch einen Strafstoß. Rheintals Torhüter Patrick Altenburger parierte und hielt den komfortablen Vorsprung.

Alles in allem lief es unglücklich für den Aufsteiger aus Horheim. Die Gäste waren vorne einfach zu wirkungslos. So blieb es oft bei Ansätzen und gefährlichen Situationen. Dabei offenbarten die Rheintaler in der Defensive einige Lücken. Vor der Pause vergaben die Horheimer einige gute Möglichkeiten. Kapitän Andreas Hoffmann, Jannis Pietzke und Manuel Wiederkehr schlossen zu überhastet und ungenau ab. Eine unglückliche Figur machte VfR-Torwart Alexander Kehl beim 0:1 und 0:2 in der neunten und 20. Minute. Schlitzohr Alban Hashani sah ihn zwei Mal zu weit vor dem Tor stehen und hob die Kugel jeweils aus der Distanz über Kehl hinweg. Hashanis 40-Meter-Coups sind eigentlich hinlänglich bekannt.

Andreas Hoffmann, VfR Horheim
Andreas Hoffmann, VfR Horheim | Bild: Neubert, Michael

"Das 1:2 vor der Pause wäre wichtig gewesen", sagte ein enttäuschter Hoffmann im SÜDKURIER-Videointerview, "wir haben in der zweiten Hälfte noch einmal Druck gemacht, aber es hat nicht gereicht." Er haderte damit, dass in dieser Liga jeder Fehler bestraft werde. "Wir treffen einfach das Tor nicht, wir haben Chancen, spielen eigentlich gut und kassieren dann solche Gegentore", brachte es Horheims Trainer Stefan Indlekofer auf den Punkt. Auch in Überzahl – Rheintals Patrick Pawlowski (70.) musste nach einer Tätlichkeit mit Rot raus – brachte der VfR nicht mehr viel zu Stande. Die Horheimer zahlten noch einiges an Lehrgeld.

Das könnte Sie auch interessieren

   

Richtige Feierlaune kam beim SV Rheintal trotz des klaren Siegs nicht so richtig auf. Für Trainer Uwe Weißenberger zählte am Ende nur der Erfolg: "Es war kein gutes Spiel von uns. Aber nach drei Niederlagen war der Dreier enorm wichtig. Eine spielerische Glanznummer war sicherlich nicht zu erwarten." Sein Sonderlob erntete Torhüter Altenburger, der neben dem gehaltenen Elfer noch einige mal glänzend parierte. Optimistisch stimmte Weißenberger auch die starken Auftritte seiner jungen Spieler Lars Köpfler und Jonas Schneider. Schneider bereitete schließlich noch das 3:0 von Robin Wagner (75.) vor.

Schritt für Schritt nach oben kämpfen, heißt die Devise beim SV Rheintal. Zumindest war es ein Sieg fürs Selbstvertrauen.

Videointerview von SÜDKURIER-Mitarbeiter Michael Neubert mit Manuel Roder (SV Rheintal) nach dem 3:0 gegen den VfR Horheim:

Videointerview von SÜDKURIER-Mitarbeiter Michael Neubert mit Andreas Hoffmann (VfR Horheim):