Ringen, 1. Bundesliga Südwest

SV Triberg – TuS Adelhausen 14:17

Der TuS Adelhausen ist kurz vor dem Ziel, einen der begehrten Setzplätze für die Playoffs zu bekommen. Durch den Sieg im südbadischen Derby beim ersatzgeschwächten SV Triberg fehlt den Ringern vom Dinkelberg nur noch ein Sieg, um die begehrte Position zu sichern. Bereits gesetzt sind neben dem Liga-Rivalen ASV Mainz (Gruppe Südwest) auch noch der SV Burghausen (Südost) und der KSV Köllerbach (West). Die gesetzten Teams treffen frühestens im Halbfinale aufeinander.

In Triberg bekam Neuzugang und Rückkehrer Kai Vögtlin (bisher WKG Weitenau-Wieslet) seinen ersten Einsatz im Bundesliga-Team des TuS Adelhausen. In der Klasse bis 71 Kilogramm hielt der Freistilspezialist die erste Runde ausgeglichen, musste in der zweiten Runde aber zwei Wertungen abgeben zum 1:5-Endstand. Auftaktringer Nick Scherer (57 F) gab in der ersten Minute gleich zehn Punkte ab, fand aber dann besser in den Kampf und kam mit 2:11 zumindest über die Zeit.

Schwergewichtler Nick Matuhin glich durch den 19:5-Erfolg in einem sehr aktionsreichen Duell aus. Zoheir El Quarragqe (61 G) ging in der fünften Minute als Überlegenheitssieger (18:2) von der Matte und brachte den TuS in Führung. Gegen Coskun Öztürk hatte Arian Güney (98 G) keinen guten Tag. In der ersten Runde durch einen Suplex bereits 0:4 hinten musste er sich in der fünften Minute sogar schultern lassen. Ivo Angelov (66 G) sorgte mit seinem Überlegenheitssieg in 97 Sekunden für die 11:7-Führung.

Michael Kaufmehl (86 F) konnte kurz vor dem Gong die Niederlage auf 2:4 verkürzen. Bozo Starcevic (80 G) baute den Vorsprung der Dinkelberg-Zehn durch einen Überlegenheitssieg weiter aus, sodass der 7:0-Erfolg von Sascha Keller (75 G) bereits die Entscheidung brachte. Das Sahnehäubchen auf den TuS-Sieg wurde Schlussringer Reinier Perez (75 F) allerdings verwehrt. Nach 100 Sekunden führte er bereits 7:0. Gegner Roman Dermenji konnte erst ab der dritten Minute punkten, wurde dann in der fünften Minute Aufgabesieger, da Perez‘ Verletzungszeit abgelaufen war.