Ringen, Bundesliga Südwest: (sk) Acht Neuzugänge muss der TuS Adelhausen für die neue Saison ab September integrieren. Dafür So haben langjährige Integrationsfiguren den Club verlassen: Zoheir El Quarrage, der russische Top-Ringer Akhmed Chakaev und Zelimkhan Khadjiev aus Frankreich.

Aufgrund des neuen Punktesystems ist das Personalpuzzle für die Clubs aber kein Wunschkonzert mehr, das nur von den Finanzen bestimmt wird. Das Punktesystem soll „das nur bedingt und sehr aufwendig zu prüfende Budgetsystem ersetzen“. Jeder Ringer bekommt einen nominellen Faktor, abhängig unter anderem von Nationalität, internationaler und nationaler Medaille und der Frage, ob Eigengewächs ja oder nein. So steuern die Adelhauser Johannes Vögele, Sascha Keller oder Stephan Brunner als „eigene Nachwuchsringer“ sogar zwei Bonuszähler, also Pluspunkte bei.

„Du darfst 100 Punkte einkaufen, es dürfen aber nur 28 ringen“, erläutert Alen Kovacevic, der Sportliche Leiter des TuS Adelhausen. El Quarrage und Chakaev etwa mit WM- oder EM-Medaille „kosten je acht Punkte“, so wurden mit Ali Umarpashaev (75 Freistil) und Artyom Gebekov (61 FS) zwei Ringer mit Perspektive verpflichtet, die nur je fünf Punkte blocken. Der Russe Umarpashaev, der für EU-Land Bulgarien startet, sei „ein Riesentalent“, sagt Kovacevic, der das Adelhauser Potenzial nicht minder hoch einschätzt. Mehr noch: "Durch unsere Deutschstärke sehe ich uns besser aufgestellt." Von der RKG Freiburg kam Manuel Wolfer, vom ASV Nendingen Peter Öhler. „Durch unsere deutschen Ringer sind wir flexibler“, so Kovacevic. Offen ist ein Verbleib von Konstantin Schneider.

Zugänge: Beka Bujiashvili (57 Kilogramm), Artyom Gebekov (61), Manuel Wolfer (66), Ali Umarpashaev (75), Zbigniew Baranowski (86/98, alle Freistil), Roland Schwarz (80), Balint Korpasi (75), Peter Öhler (98, alle Greco). – Abgänge: Marcel Ewald, Aleksandar Maksimovic, Zoheir El Quarrage, Zelimkhan Khadjiev, Akhmed Chakaev.