Frauenfußball Verbandsliga

FC Hochrhein – FC Wolfenweiler-Schallstadt 10:2 (3:1)

Das Duell mit dem Schlusslicht war eine klare Sache für den FC Hochrhein, der vor allem in der zweiten Hälfte starke Leistungen zeigte. Schon vor der Pause hatte die Elf von Trainer Mike Stark gute Möglichkeiten. Nach einer Anlaufphase brachte Tiziana Di Feo (19.) den FC Hochrhein in Führung. Die Gäste nutzten eine ihrer wenigen Chancen zum 1:1. Doch per Doppelschlag stellten Samira Schönstedt (35.) und Di Feo (36.) die Pausenführung für den Tabellendritten her. „Dann war der Bann gebrochen“, sah Stark sein Team nach der Pause beflügelt durch zwei Treffer von Celine Leusch (47./51.). „Es war unser Ziel, gleich nachzulegen. Das ist uns gelungen, und die Mädels spielten mit Volldampf weiter. Das war stark“, so Stark. Schönstedt (55.) traf per Strafstoß zum 6:1, Di Feo (60.) traf zum dritten Mal und Nina Sardu (71.) traf zum 8:1. Der Gegner gab jedoch nicht auf, kam postwendend zum zweiten Tor. Schließlich machten Schönstedt (80.) und Sardu (89.) den zweistelligen Sieg perfekt. Somit hat das Torjäger-Quartett des FC Hochrhein mittlerweile zusammen allein 40 der 50 Saisontore erzielt. „Mein Team hat eine richtig gute Leistung gezeigt“, freute sich der Trainer.

Landesliga

SV Niederhof – SV Nollingen 3:1 (0:0)

Trainer Uwe Butowski vom SV Niederhof klang erleichtert: „Es hat mal wieder geklappt.“ Seine Elf verpasste es in der ersten Hälfte vorzulegen. Sarah Ostertag lief drei Mal allein aufs Tor. Nollingens Trainer Bernd Güdemann räumte ein: „Die Gastgeberinnen hatten vor der Pause klarere Chancen.“ Sein Team kam erst nach der Pause besser ins Spiel. „Wir hatten dann die Partie im Griff“, resümierte Güdemann. Allerdings nur bis seine Tochter Sabrina verletzt vom Feld musste. Güdemann musste das Team umstellen und wurde prompt kalt erwischt. Julia Albiez (65.) traf zur Führung. Den Gästen gelang mit einem schönen Freistoß von Jennifer Fritschi der Ausgleich. Niederhofs Trainer Uwe Butowski: „Hinten raus hatten wir physisch mehr drauf. Unser Glück war, dass wir sofort danach das 2:1 geschossen haben.“ Nadine Feger hatte zwei Minuten nach dem Ausgleich getroffen. Zum 3:1 zog Anna Butowski (90.) aus 20 Metern ab. Uwe Butowski atmete durch: „Der Sieg war bitter nötig. Wir waren nur zwölf Spielerinnen, haben uns aber durchgebissen.“

SG Mettenberg – SV Worblingen 0:0

Schlusslicht SG Mettenberg verpasste bei der torlosen Partie die wohl letzte gute Chance, zu mehr Punkten zu kommen. Gegen den Mitaufsteiger aus dem Hegau wäre ein Sieg dringend nötig gewesen.Der Abstand ans rettende Ufer beträgt immerhin sieben Punkte.