Fußball-Bezirksliga: – Fast ein Viertel der Saison ist gespielt, und so langsam zeichnen sich gewisse Trends ab. Den FC Wallbach hätten vor der Runde nicht alle auf einem dritten Platz erwartet. Die Wallbacher erwarten nach einer starken Leistung zuletzt beim 2:1-Sieg beim FC Wehr den SV Buch, der auf dem drittletzten Rang rangiert.

Der SV Buch landete zuletzt einen 3:1-Pflichtsieg gegen Schlusslicht SpVgg. Brennet-Öflingen. "Dieser Sieg war wichtig. Vorher haben wir gegen starke Mannschaften aber auch gut gespielt. Nur die Punkte fehlen. Außerdem haben wir zwei Spiele weniger als unsere Konkurrenten", beruhigt Trainer Michael Hägele und versichert: "Noch keine Panik bei uns." Sorgen bereiten Hägele nur die Ausfälle für die Partie am Samstag beim FC Wallbach. So werden Moritz Hackenberger und Patrick Vögele aus privaten Gründen nicht zur Verfügung stehen. Marcel Amann ist verletzt und wird länger ausfallen. Sehr fraglich ist außerdem der Einsatz von Stürmer Denys Martini, den eine Muskelverletzung plagt. Hägele versichert aber, dass sein Team keine Angst habe. Der FC Geißlingen habe ein Muster geliefert und sei mit einem Sieg von Wallbach nach Hause gefahren. "Wir fahren mit Selbstvertrauen hin und wollen dort punkten", gibt sich der Bucher Trainer kämpferisch.

Peter Weiß, Präsident des FC Wallbach, blickt auf den achten Bezirksliga-Spieltag:

 

Patrick Bayer, Trainer des FC Wallbach, erwartet im SV Buch einen eher defensiv eingestellten Gegner. "Deswegen müssen wir unsere Chancen vorn nutzen, ohne die Abwehr zu verachlässigen", weiß Bayer. Fraglich ist noch der Einsatz von Johannes Groß und Eduard Nowak, die beide angeschlagen sind.

Der SV 08 Laufenburg verlor zuletzt gegen den Tabellenzweiten FV Lörrach-Brombach II mit 1:3. Platz zehn – das ist sicherlich nicht das, was sich der Landesliga-Absteiger vor dieser Saison erhofft hatte. Trainer Michael Wasmer hat mit seinen Männern die Niederlage von zuletzt analysiert. "Wir haben gute Gespräche geführt", versichert er. Von Druck will er zum jetzigen Zeitpunkt noch nichts wissen. "Irgendwie stehen wir doch immer unter Druck. Die Alarmglocken läuten sicher noch nicht bei uns", beruhigt er. Allerdings weiß der Trainer der Null-Achter auch, dass am Sonntag beim Tabellenletzten SpVgg. Brennet-Öflingen unbedingt gepunktet werden muss. "Da gibt es keine Entschuldigung", weiß Wasmer. Zuverichtlich stimmt ihn, dass er erstmals in dieser Saison mit einem kompletten Kader antreten kann. Noch nicht hundertprozentig fit ist wegen seiner Rückenprobleme Torjäger Sandro Knab. "Wenn er mal schmerzfrei spielen könnte – das wäre super", hat Wasmer die Hoffnung noch nicht aufgegeben.