Frauenfußball: – Julius Langer war nahezu beschwingt, als der SC Freiburg und die Hochrheinauswahl im Sportheim des SV Niederhof aufliefen. Auch für den Sportchef der Fußballerinnen des SV Niederhof begann mit dem gemeinsamen Abschlussessen der gemütliche Teil: „Ich bin restlos zufrieden. Der Aufwand hat sich gelohnt“, freute er sich: „Der SC Freiburg hat Werbung für Frauenfußball gemacht. Ich hoffe, dass einige Zuschauer mal nach Freiburg zu einem Bundesligaspiel fahren. Sie werden es nicht bereuen“, so Langer.

Schon den Besuch in Niederhof musste niemand bereuen. Das Bundesliga-Team von Trainer Jens Scheuer gönnte sich einen torreichen Abschluss des Trainingslagers in Österreich, brachte den kompletten Kader mit: „Ich wollte Offensivaktionen sehen“, schmunzelte Scheuer: „Das hat geklappt.“ Mit 21:0 fegten die Spielerinnen die Hochrhein-Elf vom Feld, erzielten zahlreiche Treffer auf dem Terrain.

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Dass die Freiburgerinnen nach der Absage des FC Luzern vor knapp vier Wochen überhaupt antreten konnten, machte die Hochrheinauswahl möglich. Kurzerhand trommelten Uwe Butowski (SV Niederhof) und Mike Stark (FC Hochrhein) einen Kader aus der Region zusammen: „Da gab es keine einzige Absage. Toll, wie die Fußballerinnen zusammenhalten“, lobte Langer die Bereitschaft der Spielerinnen.

In der Kürze wurde das Team formiert, eigene Trikots wurden dank der Zimmerei Kaiser aus Bad Säckingen geordert: „Wir hatten Spaß, trotz der Gegentore“, so Torhüterin Stefanie Meisch vom SV Niederhof, die im ersten Abschnitt neun „Dinger“ kassierte.

Interview mit Stefanie Meisch vom SV Niederhof: 


Interview mit Nationalspielerin Lena Lotzen vom SC Freiburg:

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