Motorsport: (sk) Erfolgreiches Wochenende für Manuel Metzger beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring: Der 32-jährige Rickenbacher absolvierte mit seinen Teamkollegen Adam Christodoulou, Maro Engel und Dirk Müller trotz schwierigster Witterungsbedingungen ein perfektes Rennen und wurde schließlich Zweiter im Gesamtklassement. Eine Rennunterbrechung nach knapp 20 Stunden Fahrzeit sorgte für einen spannenden Kampf um den Gesamtsieg zwischen der Startnummer 912 und Metzgers Mercedes-AMG GT3. „Wir haben ein tolles Rennen abgeliefert und sind am Ende mit Rang zwei belohnt worden. Vor der Unterbrechung hatten wir viereinhalb Minuten Vorsprung, der durch die rote Flagge effektiv auf null zurückgesetzt wurde. Adam hat im finalen Stint alles gegeben, aber der Porsche war einfach ein bisschen schneller. Dennoch sind wir mit Platz zwei beim härtesten Rennen der Welt natürlich sehr zufrieden“, so Metzger. Am Freitagabend lieferte das Top-30-Qualifying eine erste Standortbestimmung. Im Top-30-Qualifying, für das sich Metzgers Fahrzeug durch den zweiten Platz beim zweiten VLN-Rennen bereits zuvor qualifiziert hatte, fuhr Metzgers Teamkollege Engel mit einer Zeit von 8:09.916 Minuten die viertschnellste Rundenzeit und war bester Mercedes-AMG GT3. Im Rennen war das Auto mit der Startnummer 4 von Beginn an in der Spitzengruppe im Kampf um die Führung zu finden. Nachdem Engel den Start absolviert hatte, übernahm Metzger das Fahrzeug am frühen Samstagabend für einen Doppelstint. Mit konstant schnellen Rundenzeiten hielt er den Anschluss an die Spitze und absolvierte zwischenzeitlich einige Führungsrunden. Gegen Rennhalbzeit wurden die bis dahin guten Witterungsbedingungen von einem anhaltenden Regenschauer verdrängt. Zu diesem Zeitpunkt übernahm Metzger den Mercedes-AMG GT3 zum zweiten Mal. Innerhalb kürzester Zeit verringerte der Nordschleifen-Spezialist den Vorsprung des führenden Porsche. Mit einem waghalsigen Überholmanöver übernahm er schließlich die Führung, die er mit großen Schritten ausbaute, ehe er das Steuer planmäßig an Christodoulou übergab. Kurz vor 12 Uhr mittags musste das Rennen wegen Nebels unterbrochen werden. Zu diesem Zeitpunkt hatte Metzgers Fahrzeug viereinhalb Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten. Durch den Neustart hinter dem Safety Car wurde der Vorsprung praktisch egalisiert und Metzgers Teamkollege Christodoulou wehrte sich mit Händen und Füßen gegen die Attacken der Startnummer 912. Schließlich gelang dem Porsche bei monsunartigen Regenfällen das entscheidende Überholmanöver. „Vielen Dank an Mercedes-AMG, das Team Black Falcon und meine Teamkollegen. Wir alle haben ein grandioses Rennen absolviert. Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber niemand kann sagen, was ohne die rote Flagge passiert wäre. Im nächsten Jahr kommen wir wieder und greifen erneut an."